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DRM·3.8.2026

Dahms/Schubert gewinnen DRM Nationals an der Mosel

Die Routiniers haben wieder zugeschlagen: Nach ihrem Sieg in Sulingen waren Andreas Dahms und Co-Pilot Paul Schubert auch bei der Rallye ADAC Mittelrhein schnellstes Team in der Breitensportserie DRM Nationals. Die Porsche-Piloten meisterten am Samstag die anspruchsvollen Prüfungen in den Weinbergen und brachten ihre klare Führung am Sonntag nach 143 Wertungskilometern sicher ins Ziel.

Philipp Heinmüller und Lukas Müller belegten Platz zwei. © Foto: ADAC

„Wir haben uns und das Material perfekt auf die schwierigen Prüfungen in den Weinbergen vorbereitet und das hat sich ausgezahlt. Am Sonntag konnten wir sogar ein bisschen Tempo rausnehmen, es gab nur eine brenzlige Situation. Nach einer Rechtskurve mussten wir über einen Graben auf den Acker fahren, um Schlimmeres zu verhindern. Das hat aber nur ein paar Sekunden gekostet. Es war wieder eine super Veranstaltung mit tollen Fans. Wenn man auf eine Prüfung fuhr, jubelten sie und feuerten einen an. Das waren richtig emotionale Momente“, verrät Andreas Dahms, der nach diesem Erfolg neuer Spitzenreiter bei den DRM Nationals ist.

Matthias Karlowski und Beifahrerin Lena März wurden Vierte. © Foto: ADAC

Die bisherigen Tabellenführer Philipp Heinmüller und Lukas Müller (Opel Astra) beendeten die Rallye ADAC Mittelrhein auf Rang zwei und liegen im Gesamtklassement nur hauchdünn hinter dem Porsche-Duo. Philipp Heinmüller: „Wir haben auf Anhieb unseren Rhythmus gefunden und hatten nur einen kleinen Ausritt in den Weinbergen. Am Sonntag gab es leichte Getriebeprobleme, dennoch konnten wir unseren Platz halten. Diese Rallye ist genial. Wenn man hoch über der Mosel über eine Kuppe fährt, bekommt man ganz kurz dieses fantastische Panorama mit. Das genießt man einfach, auch bei 60 Grad Celsius im Cockpit.“

Markus Roch und Raphael Eckel kamen als Sechste ins Ziel. © Foto: ADAC

Hinter dem drittplatzierten Fahrer-Duo Ulf Semmelhaack / Peter Kroll (Toyota GR Yaris) sicherten sich Matthias Karlowski und Beifahrerin Lena März im Opel Ascona Platz vier. „Es dauerte ein bisschen, ehe wir nach dieser langen Pause wieder richtig reingekommen sind. Aber dann lief eigentlich alles nach Plan, wobei vor allem in den Weinbergen alles passieren kann. Meine Beifahrerin Lena war hier das erste Mal mit dabei und hat einen tollen Job gemacht. Es ist immer wieder eine Freude, hier zu fahren“, erklärte Matthias Karlowski.

Nicht so gut lief es dagegen für Markus Roch und Raphael Eckel im Subaru Impreza WRX STI. „Wir sind zu Beginn Bestzeiten gefahren, dann hat sich hinten der Querlenker weggedreht. Wir konnten ihn notdürftig reparieren, haben aber viel Zeit verloren. Schade, denn die Prüfungen mit den Schotteranteilen liegen uns gut und wir hätten diese tolle Veranstaltung gern gewonnen - Rang sechs ist doch sehr bitter“, sagte Markus Roch, der seinen dritten Tabellenplatz in der Breitensportserie dennoch verteidigen konnte.