ADAC Formel 4

ADAC Formel 4·24.11.2022

Ehemalige ADAC Formel 4 Piloten testen F1-Boliden

Nach dem Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi saßen zu Wochenbeginn sechs ehemalige Fahrer aus der ADAC Formel 4 für Testfahrten im Formel-1-Cockpit. Unter anderem sammelte der Champion 2019 Théo Pourchaire (FRA) für Alfa Romeo wichtige Kilometer auf dem Yas Marina Circuit. Mit Nico Hülkenberg gab der ehemalige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport sein Debüt für seinen neuen Rennstall.

Liam Lawson (AUS) wurde 2018 Vizemeister in der ADAC Formel 4 © Foto: ADAC

In der Saison 2005 gewann der gebürtige Emmericher Hülkenberg die Formel BMW ADAC Meisterschaft und startet im neuen Jahr wieder in der Formel 1. Dort geht er für das Haas F1 Team auf Punktejagd. Bisher absolvierte der 35-Jährige mehr als 180 Grand Prix. Auch Liam Lawson griff ins Lenkrad: Der Australier und Vizemeister 2018 in der Nachwuchsserie des ADAC fuhr für Red Bull Racing. Lawson ist Teil des Junioren-Programms des österreichischen Getränkekonzerns.

Sein Landsmann Jack Doohan verhalf der Scuderia AlphaTauri zu wichtigen Daten und Erkenntnissen. Für Frederik Vesti erfüllte sich ein langersehnter Traum: In den Vereinigten Arabischen Emiraten feierte der Däne sein Debüt für das Mercedes-AMG F1 Team. Seit 2019 gehört der ehemalige ADAC Formel 4 Pilot zum Junior-Kader der ‚Silberpfeile‘. Der neue Formel-2-Champion Felipe Drugovich aus Brasilien kletterte für Aston Martin ins Cockpit. Robert Shwartzman (ISR) drehte für Ferrari seine Runden. In der ADAC Formel 4 Premierensaison 2015 wurde der 23-Jährige Vierter.