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ADAC Classic meets Donauschlinge·8.5.2026

ADAC Classic meets Donauschlinge eröffnet Motorrad-Saison 2026

ADAC Classic meets Donauschlinge eröffnet Motorrad-Saison 2026. Oldtimer-Wanderung über 400 Kilometer an drei Tagen durch drei Länder. Buntes Starterfeld: Bikes von 17 Marken aus den Jahren 1937 bis 2004. Sieger auf BMW R 100 GS Paris Dakar von 1992 unterwegs.

Kleine und große Motorradfans nutzten die Gelegenheit das „rollende Motorradmuseum“ der ADAC Classic meets Donauschlinge 2026 aus nächster Nähe zu erleben. © Foto: ADAC

Gelungene Fortsetzung für ADAC Oldtimer-Wanderung: Die ADAC Classic meets Donauschlinge 2026 eröffnete vom 1. bis 3. Mai die Motorrad‑Saison. Bei herrlichem Frühsommerwetter starteten die Biker an drei Fahrtagen die Motoren ihrer bis zu 90 Jahre alten Zweiräder. Auf insgesamt über 400 Kilometern führte die ADAC Oldtimer-Wanderung für Motorräder, Mofas und Roller ab 20 Jahren erneut durch Österreich, Tschechien und Deutschland. Gesamtsieger der ADAC Classic meets Donauschlinge 2026: Mathias und Regina Fiedler auf ihrer BMW R 100 GS Paris Dakar (Bj. 1992).

Bei der ADAC Classic meets Donauschlinge 2026 konnten die Teilnehmer bei kleinen Fahrprüfungen ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. © Foto: ADAC

Neben den traumhaften Strecken war eines der Highlights der zweiten ADAC Classic meets Donauschlinge der Besuch der UNESCO-Stadt Krumau an der Moldau. Hier besuchten die Teilnehmer die historische Brauerei und erkundeten die verwinkelte Altstadt. In Erinnerung bleiben werden außerdem die Stadtrundfahrt in Linz, bei der die Biker den Sattel gegen die Sitze des City Express tauschten, sowie die barocken Fassaden der „Silberzeile“ in Schärding. Fast schon obligatorisch bei den „ADAC Classic meets“-Veranstaltungen: Der Rock-Abend, bei dem diesmal ein DJ den „Easy Ridern“ mit Gitarrensound einheizte.

Kult-Mofa aus der DDR: Gleich mehrere Simson-Fans gingen bei der ADAC Classic meets Donauschlinge 2026 an den Start. © Foto: ADAC

Das Starterfeld umfasste mehr als 50 Motorräder, Roller und Kleinkrafträder aus den Jahren 1937 bis 2004 und bildete damit einen bunten Querschnitt der Zweirad-Geschichte ab. Mit Baujahr 1940 zählte die seltene UT K 125 von Hermann Hopp (Bj. 1940) zu den ältesten Fahrzeugen der ADAC Classic meets Donauschlinge 2026. Mit insgesamt 17 Motorrädern war BMW die am stärksten vertretene Marke, darunter die älteste Maschine von Johann und Irmingard Fischhaber, eine BMW R51/3 aus dem Jahr 1951. Sommerfeeling pur versprühte die Vespa 125 aus dem Jahr 1957 von Wolfgang Risse, die auch die mit 230 Kilometern längste Tagesetappe erfolgreich meisterte.

Freilichtmuseum auf Zeit an der „Silberzeile“ in Schärding: Die bis zu 90 Jahre alten Zweiräder der ADAC Oldtimer-Wanderung bildeten ein „rollendes Motorradmuseum“. © Foto: ADAC

Die im vergangenen Jahr Zweitplatzierten Mathias und Regina Fiedler konnten sich den ersten Platz der ADAC Classic meets Donauschlinge 2026 sichern. Auf ihrer BMW R 100 GS Paris Dakar von 1992 meisterten sie die kleinen Fahrprüfungen, die auf dem Wegesrand auf die Teilnehmer warteten, am besten und wurden mit einem Helm von Nolan belohnt. Den zweiten Platz „erfuhren“ sich Franz und Edith Baumgärtel auf ihrem Zündapp KS 600 Gespann aus dem Jahr 1941. Sie gewannen einen Helm der Firma Shark. Über den dritten Platz und eine Motorradjacke von Segura kann sich Dennis Kaschta freuen, der mit seiner Simson SR 50 C (Bj. 1987) teilnahm.

In welche Region die „ADAC Classic meets“ im kommenden Jahr führt, wird zeitnah unter adac.de/acm bekanntgegeben.