ADAC TCR Germany

ADAC TCR Germany·7.7.2022

Führung in allen Wertungen: Engstler Motorsport will die Erfolge des Vorjahres wiederholen

Das Liqui Moly Team Engstler macht da weiter, wo es aufgehört hat. Nachdem der Allgäuer Rennstall in der letzten Saison alle vier möglichen Titel der ADAC TCR Germany gewonnen hat, ist eine Wiederholung dieses Erfolges in dieser Saison nicht auszuschließen. Die Fahrerwertung führt Martin Andersen (27, Dänemark) mit 164 Punkten an, in der Junior-Wertung liegt Szymon Ladniak (19, Polen) mit 70 Punkten an Platz eins, Roland Hertner (62, Heilbronn) ist mit 71 Zählern Führender der Trophy-Wertung und auch in der Team-Wertung hat das Team Engstler nach sechs von 14 Rennen die Nase vorn.

Vizemeister Andersen zeigt sich aus diesen Gründen sehr glücklich mit seiner bisherigen Saison: „Wie wir mit dem Speed des neuen Honda Civics umgehen und an allen Wochenenden sehr konstant waren ist beeindruckend. Das Team macht einen klasse Job und stellt mir Rennen für Rennen das beste Auto auf die Strecke. Es spricht für sich, dass ich bisher in allen Rennen auf dem Podium stand.“ Der Däne, der die Fahrerwertung mit acht Punkten vor der Schwedin Jessica Bäckman von ROJA Motorsport anführt, zeigte sich auch für die Rennen im August sehr zuversichtlich. „Das Ziel ist es, unseren Speed in die nächsten beiden Rennen am Nürburgring und am Lausitzring mitzunehmen, zwei Strecken, die ich aufgrund der technischen Elemente wirklich liebe. Wir können es kaum erwarten wieder auf die Strecke zu kommen!“

Ähnlich gut läuft es bisher für Szymon Ladniak, der die Junior-Wertung anführt und auf dem Salzburgring seinen ersten Sieg in der ADAC TCR Germany feierte. „Die Saison ist eigentlich sehr erfolgreich, aber ich weiß, dass wir uns ständig verbessern können. Um Podiumsplätze in der Gesamtwertung zu kämpfen, ist sehr befriedigend, aber mein Hauptziel ist es, die Junior-Wertung zu gewinnen“, sagt Ladniak mit einem klaren Ziel vor Augen.

Neben den Fahrern zieht auch Teammanager Kurt Treml nach sechs Rennen ein positives Zwischenfazit. „Bisher ist die Saison gut verlaufen und die Konkurrenz ist so stark wie erwartet. Der Umstieg auf den Honda war eine harte Aufgabe mit einem Lernprozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist, aber bis jetzt hat das Team diese Herausforderung gut gemeistert. Wir müssen kontinuierlich Punkte sammeln und unseren Vorsprung verteidigen.“

Die nächste Chance dazu haben die Engstler-Piloten vom 5. bis zum 7. August auf dem Nürburgring, wenn in der Eifel die Saisonläufe sieben und acht auf dem Programm stehen.