ADAC TCR Germany

ADAC TCR Germany·10.6.2022

Aus Rückschlägen lernen: Karklys peilt das Podium an

Jonas Karklys fährt bislang eine hervorragende Saison in der ADAC TCR Germany und belegt nach dem zweiten Rennwochenende den dritten Platz in der Fahrerwertung. Der Litauer des Team NordPass setzt dabei die beiden großen Teams ROJA Motorsport und das Liqui Moly Team Engstler gehörig unter Druck. Ohne sein Pech vom Red Bull Ring, könnte der 32-Jährige die Fahrerwertung heute sogar anführen.

In Spielberg hatte Karklys seinen Hyundai i30 N TCR in beiden Qualifyings auf die Pole-Position gesetzt, aufgrund von technischen Problemen kam der Litauer in den beiden Rennen aber nur als Fünfter und Zehnter ins Ziel. Ergebnisse, von denen sich der Hyundai-Pilot aber nicht runterziehen lässt. „Die nicht so positiven Ereignisse der letzten beiden Rennen auf dem Red Bull Ring motivieren uns umso mehr. Wir müssen das Auto und die Abläufe weiter verbessern und auch ich muss mich weiter steigern“, betont Karklys. „Motorsport ist kein Sprint, sondern ein langer Weg, und wenn man erfolgreich sein will, muss man hart arbeiten.“

Trotz der Rückschläge in Österreich zeigt sich Karklys sehr zufrieden mit der laufenden Saison. „Wir haben uns im Vergleich zur letzten Saison definitiv verbessert. Jedes Rennen ist eine Herausforderung und eine neue Lernmöglichkeit für uns. Auf dem Red Bull Ring waren wir schnell, das ist am wichtigsten. Wenn wir weiterhin schnell sind, werden wir in den kommenden Rennen auf dem Podium stehen“, zeigt sich der Litauer angriffslustig.

Podestplätze peilt der 32-Jährige, der seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany absolviert, bereits vom 17. bis zum 19. Juni auf dem Salzburgring, der in der siebten Saison der ADAC TCR Germany erstmals auf dem Rennkalender steht, an. Ein Kurs, auf den sich Karklys besonders freut: „Für uns ist es eine ziemlich neue Strecke. Wir hatten dort einen Vorsaisontest, konnten aufgrund von technischen Problemen aber nicht allzu viele Runden drehen. Es ist schwer vorherzusagen, welche Pace wir auf dem Salzburgring haben werden, aber ich freue mich sehr darauf.“