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ADAC MX Masters·5.4.2026

Max Nagl startet mit Dreifach-Sieg in die Saison

Max Nagl fährt in Grevenbroich die Maximalpunktzahl ein. Titelverteidiger Roan van de Moosdijk wird jeweils Zweiter. Tom Koch feiert mit Rang drei ein gelungenes Serien-Comeback.

Perfekter Auftakt: Max Nagl (D/Dörr Motorsport Triumph Racing) setzt sich beim Saisonstart des ADAC MX Masters in Grevenbroich mit drei Laufsiegen an die Tabellenspitze. Der amtierenden Meister Roan van de Moosdijk (NL/KTM Kosak Racing Team) begann die Saison mit dem zweiten Veranstaltungsrang ebenfalls stark. Tom Koch (D/KTM Sarholz Racing Team) kehrte mit dem dritten Platz erfolgreich zurück in die Meisterschaft.

Max Nagl wird mit Punktemaximum der erste Tabellenführer der Saison 2026 © Foto: ADAC
Max Nagl in Grevenbroich ungeschlagen

Als Acerbis Best Qualifier legte Nagl am Samstag den Grundstein für drei gute Rennen. Im ersten Lauf übernahm er früh die Führung vom Red Bull Holeshot-Sieger Harri Kullas (EST/Schmicker Silve Racing) und fuhr einen deutlichen Laufsieg ein. Am Sonntag kam Nagl im zweiten Lauf nicht optimal vom Startgatter weg und musste sich zunächst vom neunten Platz in Richtung Spitze vorkämpfen. In der zweiten Rennhälfte lieferte er sich ein sehenswertes Duell mit van de Moosdijk, der in der achten Runde dem Startsieger Jörgen-Matthias Talviku (EST/SHR Motorsports by Hartje) die Führung abnahm. Vier Runden vor Rennende übernahm Nagl die Führung und verteidigte sie knapp vor van de Moosdijk bis ins Ziel. Talviku kam auf Rang drei. Im dritten Wertungslauf erzielte Nagl dann einen Start-Ziel-Sieg und kontrollierte die Führung vor van de Moosdijk und Koch.

„Ich habe den Winter über hart gearbeitet und das hat sich dieses Wochenende ausgezahlt. Ich freue mich, so in die Saison zu starten und auch für das gesamte Dörr Motorsport Triumph Racing Team, mit dem wir zum ersten Mal die Teamwertung gewonnen haben. Das ist für so ein junges Team nicht einfach. Im zweiten Lauf musste ich nach einem schlechten Start viel tun, um nach vorne zu kommen. Aber ich fühlte mich zum Schluss noch fit und habe die Attacke auf Roan gewagt. Im dritten Lauf konnte ich mir mein Tempo nach dem Red Bull Holeshot gut einteilen“, sagte Nagl.

Der amtierende Champion Roan van de Moosdijk fuhr drei Mal aufs Podium © Foto: ADAC
Roan van de Moosdijk bewies Podiums-Konstanz

Neben Nagl gelang es am Wochenende nur van de Moosdijk, in allen drei Wertungsläufen in die Top-Drei zu fahren. Am Samstag kämpfte er sich nach einem Start in den Top-Fünf innerhalb weniger Runden auf den zweiten Platz vor. Im zweiten Lauf kam er als sechster vom Start weg und lag innerhalb von zwei Runden hinter dem Führenden Talviku. Zu Beginn der zweiten Rennhälfte ging van de Moosdijk an die Spitze, die er jedoch nur für vier Runden halten konnte, bevor er von Nagl passiert wurde, auf den er bis ins Ziel den Druck aufrecht hielt. Im dritten Lauf kam van de Moosdijk auf Platz neun aus der Startrunde und benötigte länger als in den Rennen zuvor, um nach vorne zu fahren. Erst im letzten Renndrittel übernahm er von Koch den zweiten Platz, der ihm auch den zweiten Gesamtrang bescherte.

„Ich bin zufrieden mit meinem Fahren, aber wenn ich gewinnen möchte, muss ich von Beginn an vorne dabei sein. Damit habe ich mir das Leben an diesem Wochenende selbst etwas schwer gemacht. Aber insgesamt war es ein guter Start und ich freue mich auf den Rest der Saison“; so van de Moosdijk.

Willkommen zurück im ADAC MX Masters: Tom Koch fuhr solide auf den dritten Rang © Foto: ADAC
Tom Koch steigt auf gewohntem Level wieder ein

Am Samstag stieg Koch nach einem Jahr Pause im ADAC MX Masters mit dem dritten Platz direkt gut in die Saison ein, nachdem er sich vom zwölften Rang in der ersten Runde stark vorgekämpft hatte. Am Sonntag kam er im zweiten Lauf nach abermals Platz zwölf nach dem Start nur bis auf den neunten Rang vor. Im dritten Lauf bestätigte er dann wieder die Samstags-Leistung und lag neun Runden lang auf dem zweiten Platz, bevor er noch auf den dritten Rang verdrängt wurde. Somit wurde er hinter Nagl und van de Moosdijk Dritter. Talviku und Jere Haavisto (FIN/Schmicker Silve Racing) rundeten die Top-Fünf der Veranstaltungswertung ab.

„Die Saison mit einem Podium zu beginnen ist solide und darauf kann ich aufbauen. Im zweiten Lauf hatte ich etwas Probleme gehabt, dafür war das dritte Rennen umso besser. Ich freue mich, wieder zurück beim ADAC MX Masters zu sein“, sagte Koch.

Alle Rennen beider Veranstaltungstage können als Re-Livestreams oder in Einzelrennen kostenlos über die Playlist ADAC MX Masters auf dem ADAC Motorsport YouTube-Kanal angeschaut werden.