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ADAC MX Masters·26.2.2026

2026: Star-Power und Markenrekord

Rund 350 Bewerbungen für einen Startplatz. Größte Herstellervielfalt aller Zeiten. Internationales Starterfeld mit Teilnehmern aus über 25 Nationen.

Roan van de Moosdijk wird als amtierender Champion des ADAC MX Masters der Gejagte sein © Foto: ADAC

Das ADAC MX Masters kann in der neuen Saison mit einem starken Starterfeld in den vier Rennklassen aufwarten. Aus knapp 350 Bewerbungen wurden die Starter in den Rennklassen ADAC MX Masters, ADAC MX Youngster Cup, ADAC MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup 85 ausgewählt. Teilnehmer aus über 25 Nationen kämpfen an sieben Veranstaltungen von April bis September um die Titel. Mit 13 Motorradherstellern werden so viele Marken wie noch nie in der Serie mit dem Prädikat „Internationale Deutsche Motocross-Meisterschaft“ antreten.

ADAC MX Masters: Erfahrung trifft auf Jugend, alte Hasen auf Heimkehrer

Mit 70 für die Saison genannten Fahrern verspricht die Königsklasse packende Duelle und spannende Rennen. Die Top-Ten der Vorsaison treten fast geschlossen in der neuen Saison an. Dazu gesellen sich einige weitere Hochkaliber, die erstmals oder wieder dauerhaft in der Meisterschaft antreten. Der amtierende Champion Roan Van de Moosdijk (NL/KTM Kosak Racing Team), Vizemeister Max Nagl (D/Dörr Motorsport Triumph Racing powered by Krettek) sowie der Drittplatzierte Maximilian Spies (D/Becker Racing) setzen weiterhin auf ihre bewährten Teams und Motorräder. Jordi Tixier (F/KMP-Honda-Racing powered by DVAG) und Noah Ludwig (D/KTM Sarholz Racing Team) bleiben ebenfalls im bekannten Umfeld mit erprobtem Material und gehören zu den Sieges- und Meisterschaftskandidaten. Jörgen-Matthias Talviku (EST/SHR Motorsports by Hartje) war eine der größten Überraschungen des Vorjahres. Er fährt nach einem Teamwechsel weiterhin auf einer Yamaha und dürfte damit ein Top-Kandidat bleiben. Tom Koch (D/KTM Sarholz Racing Team) kehrt nach einem Jahr in der MXGP-Weltmeisterschaft zum ADAC MX Masters und auf einer KTM zurück und zählt ebenfalls zu den Titelaspiranten. Gespannt sein darf man auf Hakon Fredriksen (NO), dem bei seinem Gastauftritt 2025 in Tensfeld zwei von drei Laufsiegen gelangen. Er plant 2026 die Teilnahme an der gesamten Saison ein und hat das Potenzial, um für weitere Überraschungen zu sorgen. Jere Haavisto (FIN), Jakub Teresak (CZ/Visualz Production) und Nico Koch (D/Becker Racing) sind weitere Top-Ten-Piloten, die wieder antreten. Auch Harri Kullas (EST/Schmicker Silve Racing) dürfte mit seiner großen und weltweiten Erfahrung im Moto- und Supercross für gute Resultate sorgen.

Max Nagl möchte mit 38 Jahren Jagd auf seinen sechsten Titel machen © Foto: ADAC

Neben den internationalen Startern möchten auch die deutschsprachige Piloten wie Kevin Brumann (CH/MX-Handel Husqvarna Racing), Mike Gwerder (CH/HTS Racing), Peter König (D/KTM GST Berlin Racing), Paul Haberland (D/MX-Academy Honda Racing by Meuwissen Motorsports), Cato Nickel (D/KMP-Honda-Racing powered by DVAG), Mark Scheu (D/Johannes Bikes Suzuki), Toni Hoffmann (D/BVZ Racing), Max Thunecke (D/Johannes Bikes Suzuki), der Aufsteiger aus dem ADAC MX Youngster Cup Nico Greutmann (CH/MX-Academy Honda Racing by Meuwissen Motorsports) und weitere um Spitzenplatzierungen fahren. Zudem werden Gaststarts von internationalen Topfahrern aus der MXGP-Weltmeisterschaft erwartet.

Jordi Tixier (911) und Jörgen -Matthias Talviku (261) sind weitere Anwärter auf Spitzenpositionen © Foto: ADAC
ADAC MX Youngster Cup: Fredsoe mit dem Projekt Titelverteidigung

Der amtierende Champion Mads Fredsoe (DK/Cat Moto Bauerschmidt Husqvarna) möchte in dieser Saison seinen Titel verteidigen und trifft dabei auf starke internationale und nationale Konkurrenz unter den gut 100 startberechtigten Fahrern. Sein Teamkollege Liam Owens (AU/ Cat Moto Bauerschmidt Husqvarna), Lyonel Reichl (LIE/KTM Sarholz Racing Team), Valentin Kees (D/Kosak Racing Team), Nikolaj Skovbjerg (DK/MX-Handel Husqvarna Racing), Scott Smulders (NL/SixtySeven Racing Husqvarna), Linus Persson (S/RGS Racing) und Maximilian Ernecker (A/SixtySeven Racing Team) möchten dieses Vorhaben verhindern. Mit Fahrern wie unter anderem Jaroslav Katrinak (CZ/Motoprox MRA Racing Team), Jan Krug (D/Dörr Motorsport Triumph Racing powered by Krettek), Maximilian Werner (D/Dörr Motorsport Triumph Racing powered by Krettek), Linus Jung (D/KTM Sarholz Racing Team) sowie den Klassenaufsteigern Ian Ampoorter (B/Becker Racing), dem amtierenden Champion im ADAC MX Junior Cup 125, und Oskar Romberg (D/Meyer Racing) stehen weitere schnelle Piloten in den Startlöchern für Spitzenresultate.

Noah Ludwig möchte 2026 den Sprung in die Top-Drei der Meisterschaft schaffen © Foto: ADAC
ADAC MX Junior Cup 125: Wer wird der Nachfolger von Ampoorter?

Für den ADAC MX Junior Cup 125 haben sich über 80 Fahrer für Startplätze beworben. Als Favoriten auf Spitzenresultate in dieser Klasse, die die Brücke zwischen der 85-ccm-Kategorie und den 250-ccm-Viertakt-Maschinen bildet, gelten nach dem Aufstieg vieler Toppiloten in den ADAC MX Youngster Cup unter anderem Finn Lange (D/KTM GST Berlin Racing/ADAC Hansa MX Junior Team), Max Meyer (D/Meyer Racing), Dawid Zaremba (PL/SHR Motorsports by Hartje) sowie die Klassenaufsteiger Lucas Leok (EST/KTM MX Futures), Jarno Jansen (CH/ADAC Südbaden e.V.) und Marten Raud (EST/MX-Handel Husqvarna Racing). Aus deutscher Sicht darf man auch auf das Abschneiden der Klassenneulinge Neo Nindelt (D/TYK Team Yamaha Knobloch sponsored by A.T.E.C.), John Kranhold (D/SixtySeven Racing Team Husqvarna) und Simon Hahn (D/Kosak Racing Team) sein.

Mads Fredsoe wird im ADAC MX Youngster Cup die Titelverteidigung versuchen © Foto: ADAC
ADAC MX Junior Cup 85

Auch für die jüngste Rennklasse des ADAC MX Masters gab es rund 80 Bewerbungen. Nach dem Klassenwechsel der Top-Drei des Vorjahres zählen Harry Dale (GB/KTM MX Futures) und Luca Nierychlo (D/KTM MX Futures) zu den größten Titelfavoriten dieser Saison. Auch Robin Robert Mooses (EST/MX-Handel Husqvarna Racing) und Gregor Lootus (EST) dürften um Spitzenresultate mitfahren. Mit Jaggar Townley (NZ/Yamaha NZ) und Nixon Coppins (NZ/JCR/Altherm) treten zwei Söhne von ehemaligen Weltmeistern und WM-Spitzenpiloten an, nachdem sie im Vorjahr erstmals Serienluft geschnuppert und sich vom fahrerischen wie auch organisatorischen Niveau begeistert gezeigt haben. Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick auch auf Jamiro Peters (D/AMX Racing) und Felix Siegl (D/Husqvarna Pfeil).

Der Saisonauftakt findet am Osterwochenende (4. und 5. April) in Grevenbroich statt.