ADAC MX Masters 

ADAC MX Masters·22.2.2024

Hohe Leistungsdichte in allen Klassen

Über 350 Bewerbungen für einen Startplatz im Rahmen des ADAC MX Masters 2024. Fahrer aus 22 Nationen haben sich eingeschrieben. Neun Motorradhersteller treten an.

Rund acht Wochen vor dem Saisonstart des ADAC MX Masters am 20./21. April in Fürstlich Drehna stehen die eingeschriebenen Fahrer in den vier Rennklassen ADAC MX Masters, ADAC MX Youngster Cup, ADAC MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup 85 fest. Über 350 Bewerbungen sind für die 20. Saison der Serie eingegangen. 22 Nationen rollen bei den acht Rennen von April bis September an das Startgatter. Mit den europäischen Marken KTM, Husqvarna, GasGas, Fantic und TM sowie den japanischen Fabrikaten Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha sind neun Motorradhersteller im ADAC MX Masters vertreten.

Max Nagl strebt den Titel-Hattrick an © Foto: ADAC

ADAC MX Masters: Nagl möchte Titel-Hattrick Die Jubiläumssaison des ADAC MX Masters verspricht Höchstspannung und die Aussicht auf viele packende Duelle. Max Nagl (D/KMP-Honda-Racing Team powered by Krettek) möchte den dritten Titel in Folge einfahren. Doch mit Vizemeister Tom Koch (D/Kosak Racing Team) und den ehemaligen Champions Jordi Tixier (F/KMP-Honda-Racing Team powered by Krettek), Henry Jacobi (D) sowie Rekordmeister und Comebacker Dennis Ullrich (D), die beide im KTM Sarholz Racing Team starten, muss er mit sehr starker Konkurrenz rechnen. Adam Sterry (GB/Schmicker Racing) und Maximilian Spies (D/Kosak Racing Team) zählen ebenfalls zu den Favoriten auf konstante Podestplatzierungen, Gesamtsiege und die Meisterschaft.

Weitere internationale Spitzenfahrer wie Kevin Brumann (CH/Sixty Seven Racing Husqvarna), Davy Pootjes (NL/KMP-Honda-Racing Team powered by Krettek), Jakub Teresak (CH/Hegau Racing Team), der wiedergenesene Michael Sandner (A/HTS KTM), Petr Polak (CH/SHR Motorsports by Hartje), Gert Krestinov (EST/JT Construction Motoextreme Honda) und mehr möchten in dem Reigen an der Spitze des Feldes mitmischen.

Freunde neben der Strecke, bei den Rennen starke Kontrahenten: Henry Jacobi und Tom Koch © Foto: ADAC

Zu den 92 eingeschriebenen Piloten der Königsklasse zählen auch etliche deutsche Topfahrer wie Nico Koch (D/Becker Racing), Noah Ludwig (D/KTM Sarholz Racing Team), Stefan Ekerold (D/Cat Moto Bauerschmidt Husqvarna), Tim Koch (D/Visualz Production), Lukas Platt (D/KTM Sarholz Racing Team) und Mike Stender (D/B&B Mallon Racing), der nach einer langen Verletzungspause wieder an das Startgatter rollt. Gespannt sein darf man auch auf die Leistungen der Klassenaufsteiger wie dem ADAC MX Youngster Cup-Champion Oriol Oliver (E) und seinem WZ-Racing KTM-Teamkollegen Cato Nickel (D), Mike Gwerder (CH/HTS KTM) und Marnique Appelt (D/BECKER Racing).

ADAC MX Youngster Cup Die Spitzenfahrer der Saison 2023 mussten laut Reglement in die ADAC MX Masters-Klasse aufsteigen, wodurch die Karten für die Favoritenrollen neu gemischt werden. Bei den 90 eingeschriebenen Fahrern zählen die KMP-Honda-Racing Team powered by Krettek-Teamkollegen Edvards Bidzans (LET) und Scott Smulders, Nico Greutmann (CH/Cat Moto Bauerschmidt Husqvarna), Peter König (D/KTM Sarholz Racing Team), Rasmus Pedersen (DK) und die Kosak Racing Team-Piloten Max Pålson und Bradley Mesters (NL) zu den Favoriten. Doch auch die Cat Moto Bauerschmidt Husqvarna-Fahrer Lyonel Reichl (CH) und Liam Owens (AUS), Ryan Alexanderson (AUS/WZ-Racing KTM), Bence Pergel (HU/HTS KTM) sowie die Deutschen Jan Krug (D/Sixty Seven Racing Husqvarna), Eric Rakow (D/Schmicker Racing) und viele weitere dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf Spitzenplätze in dem stark umkämpften Feld machen.

Jordi Tixier möchte wieder die Nummer eins werden © Foto: ADAC

ADAC MX Junior Cup 125 Für den ADAC MX Junior Cup 125 haben sich mit 92 Fahrern genauso viele wie für die Topklasse beworben bei 48 Startplätzen pro Veranstaltung. Die Stufe zwischen der 85 ccm Klasse zu den 250 ccm Viertakt Maschinen begeistert mit einer hohen Leistungsdichte an der Spitze des Feldes und viele Fahrer kommen für Laufsiege und Top-Platzierungen in Frage. Nachdem auch hier die Topfahrer der vergangenen Saison aufgestiegen sind, machen sich Fahrer wie Kasimir Hindersson (FIN/Motovation Motorsport) und Maximilian Ernecker (A/F4E Gasgas Junior Racing) große Titelhoffnungen. Auch Jarne Bervoets (B/Team MJC-Yamaha-Monster Energy), Jonathan Frank (D/Becker Racing), Jayson Van Drunen (NL) sowie die Aufsteiger wie ADAC MX Junior Cup 85-Champion Dani Heitink (NL), Dean Gregoire (NL/Schmicker Racing) und Áron Katona (HU/HTS KTM) könnten gute Platzierungen einfahren.

Maximilian Spies möchte sich 2024 fest in den Top-Drei des ADAC MX Masters etablieren © Foto: ADAC

ADAC MX Junior Cup 85 Die jüngste Rennklasse im Rahmen des ADAC MX Masters wurde wieder auf 48 Starter pro Veranstaltung reduziert, auf die sich die 79 Bewerber auf einen Dauerstartplatz Hoffnungen machen können. In der neuen Saison zählen Moritz Ernecker (A/HSV Ried Racing Team) und Lucas Leok (EST) zu den Titelaspiranten. Aus deutscher Sicht könnten Mika Plaas (D/KTM Sarholz Racing Team) und Oliver Jüngling (D/ADAC Hessen-Thüringen MX Rookie Team) zu den besten Fahrern gehören. Gespannt darf man auch auf den Einstieg der 65 ccm Spitzenfahrer wie John Kranhold (D/Sixty Seven Racing Husqvarna), Luca Nierychlo (D/AK Bouw-Hutten Metaal Junior Team) oder Nick de Jong (D/Twenty Suspension by Dellen Motorsport) sein.

Die vollständigen Starterlisten sind unter adac-motorsport.de/adac-mx-masters einzusehen.