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ADAC Junior Cup·3.8.2026

Kovalov und Immanuel teilen sich Siege in Oschersleben

Yevsevii Kovalov feiert hauchdünnen Sieg am Samstag. Jaden Immanuel schlägt am Sonntag zurück. Ole Säuberlich fährt in beiden Rennen auf das Podium.

Zwei Rennen, zwei Sieger und jede Menge Bewegung an der Spitze: Der ADAC Junior Cup hat am Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben seine dritte Saisonstopp ausgetragen. Während Yevsevii Kovalov am Samstag seinen ersten Saisonsieg mit gerade einmal 0,032 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte, schlug Jaden Immanuel am Sonntag zurück. Der Meisterschaftsführende gewann das zweite Rennen knapp vor Ole Säuberlich und Collin Langer.

Für Yevsevii Kovalov ist es der erste Sieg im ADAC Junior Cup. © Foto: ADAC
Kovalov gewinnt Fotofinish am Samstag

Bereits im ersten Qualifying zeigte sich, wie eng es werden sollte. Fillin Lorenz sicherte sich mit 1:38,184 Minuten die Pole Position, nur 0,007 Sekunden vor Kovalov. Paul Linsbichler und Collin Langer folgten auf den Plätzen drei und vier. Im Rennen setzte sich Kovalov früh an die Spitze. Linsbichler arbeitete sich jedoch immer weiter nach vorne und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung. Erst in der letzten Runde fiel die Entscheidung: Kovalov hatte die passende Antwort und rettete sich gerade einmal mit 0,032 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. „Ich hatte am Samstag ein richtig gutes Rennen und eine starke Pace. Ich konnte mich früh an der Spitze festsetzen und meinen eigenen Rhythmus fahren“, freute sich Kovalov. Linsbichler musste sich nur knapp geschlagen geben: „Ich konnte mich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne kämpfen. Am Ende hatte Kovalov einfach dieses kleine bisschen mehr Schwung.“

Dahinter wurde auch der Kampf um Rang drei erst in der letzten Kurve entschieden. Immanuel hatte sich von Startplatz acht durch die Verfolgergruppe bis auf Rang drei gearbeitet. In der letzten Kurve der letzten Runde wollte der Inder jedoch etwas zu viel und stürzte. Säuberlich profitierte und brachte Platz drei vor Lorenz und Langer ins Ziel. „Ich habe wirklich gekämpft und alles daran gesetzt Jaden nicht davon fahren zu lassen. Am Ende habe ich zwar von seinem Sturz profitiert aber bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, erklärte Säuberlich.

Mit dem Sieg am Sonntag verteidigt Immanuel die Tabellenspitze. © Foto: ADAC
Immanuel schlägt am Sonntag zurück

Am Sonntagmorgen setzte zunächst Linsbichler das Tempo und sicherte sich mit 1:36,022 Minuten die Pole Position vor Kovalov und Lorenz. Immanuel startete lediglich von Rang vier, erwischte im Rennen dafür einen starken Start und schoss direkt nach vorne. Während Kovalov und Linsbichler bereits nach drei Runden ausschieden und auch Lorenz das Rennen nicht beendete, entwickelte sich an der Spitze ein Duell zwischen Immanuel und Säuberlich. Immanuel führte über weite Strecken, bevor Säuberlich in der Schlussphase noch einmal angriff. In der letzten Runde schlug Immanuel zurück und setzte sich mit nur 0,167 Sekunden Vorsprung durch. „Ich bin sehr froh über diesen Sieg, denn das Wochenende war insgesamt etwas durchwachsen. Am Samstag hatte ich mich gut nach vorne gearbeitet, bin dann aber in der letzten Kurve gestürzt und habe einen Podiumsplatz verschenkt. Das Qualifying am Sonntag lief ebenfalls nicht optimal. Dafür war mein Start richtig gut, sodass ich auf Anhieb um die Spitze kämpfen konnte“, resümierte Immanuel.

Hinter Säuberlich komplettierte Collin Langer das Podium. „Es war ein schwieriges Wochenende, weil mir die Strecke nicht ganz so liegt und mir auf der KTM zunächst etwas das Gefühl gefehlt hat. Trotzdem haben wir uns stetig verbessert. Durch meine konstante Fahrt konnte ich es am Sonntag sogar aufs Podium schaffen.“ Für Säuberlich bedeutete Rang zwei bereits den zweiten Podestplatz des Wochenendes. Zelko Avart und Tiago Dhondt komplettierten die Top Fünf. Immanuel sammelte mit seinem Sieg nach dem punktelosen Samstag wieder wichtige Zähler für die Meisterschaft und reist als Spitzenreiter zum nächsten Rennwochenende in Assen (14. bis 16.08).