Jaden Immanuel macht bereits am Samstag den Meistertitel perfekt. Ole Säuberlich feiert ersten Saisonsieg und wird Vizemeister. Gaststarter Louis Wolff gewinnt das letzte Rennen der Saison.
Die Entscheidungen sind gefallen: Beim Saisonfinale des ADAC Junior Cup auf dem Hockenheimring sicherte sich Jaden Immanuel bereits am Samstag vorzeitig den Meistertitel. Den Rennsieg holte sich Ole Säuberlich, der damit gleichzeitig den Grundstein für die Vizemeisterschaft legte. Am Sonntag lieferten sich Immanuel, Säuberlich und Gaststarter Louis Wolff zum Abschluss noch einmal einen packenden Kampf um den Sieg.
Säuberlich siegt, Immanuel ist Meister
Im ersten Rennen am Samstag erwischte Säuberlich einen perfekten Tag. Der Deutsche setzte sich früh an die Spitze, konnte sich von seinen Verfolgern lösen und brachte seinen ersten Sieg im ADAC Junior Cup souverän ins Ziel. Hinter ihm folgte Gaststarter Louis Wolff auf Rang zwei, Fillin Lorenz wurde Dritter. Immanuel überquerte die Ziellinie als Fünfter und sammelte damit genügend Punkte, um sich bereits vor dem letzten Saisonrennen zum Meister zu krönen. „Ich bin mit diesem Wochenende natürlich sehr glücklich. Dieser Erfolg zum Saisonende bedeutet mir viel und zeigt, wie gut wir uns über das Jahr entwickelt haben“, freute sich Säuberlich.
Für Immanuel war der vorzeitige Titelgewinn der Höhepunkt einer Saison, in der er sich kontinuierlich weiterentwickelte. „Schon zu Beginn des Jahres konnte ich zeigen, dass ich die Geschwindigkeit habe. Danach habe ich über die gesamte Saison sehr viel gelernt und mich als Fahrer weiter verbessert. Der ADAC Junior Cup war für mich eine super Vorbereitung auf den nächsten Schritt in die Moto4. Ein großes Dankeschön geht an alle, die mich dabei unterstützt haben“, resümierte der neue Champion.
Enger Dreikampf zum Saisonabschluss
Auch wenn die Meisterschaft bereits entschieden war, wurde am Sonntag noch einmal bis zum letzten Meter gekämpft. Wolff, Immanuel und Säuberlich lieferten sich einen engen Dreikampf. Nach zwölf Runden trennte das Trio gerade einmal 0,335 Sekunden. Gaststarter Wolff gewann mit nur 0,227 Sekunden Vorsprung vor Immanuel, Säuberlich folgte weitere 0,108 Sekunden dahinter. Da Wolff als Gaststarter keine Meisterschaftspunkte erhielt, gingen die 25 Zähler an Immanuel und 20 Punkte an Säuberlich.
Hinter dem Spitzentrio wurde Patrick Faderl Vierter. Für Lorenz endete das letzte Saisonrennen dagegen vorzeitig. Auch Paul Linsbichler und Yevsevii Kovalov sahen die Zielflagge nicht.
Lorenz konnte dennoch zufrieden auf sein Jahr zurückblicken: „Ich habe in dieser Saison sehr viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt. Es gab gute, aber auch schwierige Wochenenden, aus denen ich einiges mitnehmen konnte. Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung bin ich sehr happy.“
Damit endet der ADAC Junior Cup 2026 mit Jaden Immanuel als Meister, Ole Säuberlich als Vizemeister und Fillin Lorenz auf Gesamtrang drei. Für Immanuel und Säuberlich zeichnet sich nun der nächste Karriereschritt in Richtung Moto4 ab.


