CRT wird einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle und Hudson Schwartz in der ADAC GT4 Germany einsetzen. Das belgische Team arbeitet am Einsatz eines zweiten Fahrzeuges.
Wenn die ADAC GT4 Germany vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in die Saison 2026 startet, wird auch CRT mit am Start stehen. Der Rennstall bringt einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 an den Start. Damit erhöht sich die Markenvielfalt in der ADAC GT4 Germany für 2026 noch weiter. „Als belgisches Team schauen wir natürlich auch immer auf den deutschen Motorsport“, erklärt Sportdirektor Tom Claessen. „Die ADAC Germany ist sehr wettbewerbsfähig und das Level extrem hoch. Außerdem ist es nicht nur uns, sondern auch Toyota sehr wichtig, am DTM-Wochenende präsent zu sein.“
Im Supra-Cockpit setzt CRT auf zwei Youngster: Lucas Cartelle, der Sohn von Teamchef Olivier Cartelle und Hudson Schwartz aus den USA. Der 18-jährige Lucas Cartelle war zunächst im Crosscart und im Clio-Cup unterwegs. 2025 wechselte der Belgier in den GT4-Sport und bestritt die europäische und französische Serie. „Er ist ein harter Arbeiter“, so Claessen. „Sein Ziel ist es, einmal Werksfahrer im GT3-Sport zu werden. Somit war es der richtige Schritt, nun auch in der ADAC GT4 Germany anzutreten.“ Schwartz (16) hat einen Formelsport-Hintergrund in den USA und kam 2025 nach Europa. Ende des Jahres hat er mit CRT sein GT4-Debüt in der European Series gegeben.
„Man möchte immer den Titel gewinnen. Das wäre ein Traum. Doch da für uns alles noch recht neu ist, wären wir mit einem Top-Fünf-Ergebnis in der Gesamtwertung zufrieden. In den Rennen werden wir unser Bestes geben, um einige Highlight zu setzen“, blickt Sportdirektor Claessen voraus. CRT erhält auch gewissen Support von Toyota GR aus Köln. „Wir arbeiten gut mit ihnen zusammen. Für Toyota ist es sehr wichtig, dass junge Rennfahrer nach oben kommen“, beschreibt Claessen.
CRT fiebert dem ersten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring bereits entgegen. Eventuell wird das Programm im Laufe des Jahres auf einen zweiten Toyota GR vergrößert. „Wir stehen aktuell in Kontakt mit einigen Fahrern“, verrät Claessen. „Die ADAC GT4 Germany würde gut in deren Kalender passen. Wir sind diesbezüglich recht optimistisch.“