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ADAC GT4 Germany·3.7.2026

Mercedes-AMG mit Tagesbestzeit auf dem Norisring

Marek Böckmann von Prosport Racing markierte im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring die Spitze. Mit Mercedes-AMG, Porsche, BMW und Toyota fuhren Fahrzeuge von vier Marken auf die ersten fünf Plätze.

Im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring ging es richtig eng zur Sache. In einer spannenden Session lag am Ende Marek Böckmann (29/Lautersheim) im Mercedes-AMG GT4 von Prosport Racing mit einer Zeit von 53,731 Sekunden an der Spitze. „Ich hatte schon bei der Anreise ein ganz gutes Gefühl. Aber dass es gleich so gut klappt, hätte ich überhaupt nicht erwartet. Somit bin ich mehr als zufrieden und werde heute ganz entspannt einschlafen“, freute sich Böckmann, der sich das Fahrzeug mit Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) teilt. „Nach unserer Leistung heute ist es mein Ziel, am Wochenende auf das Podium zu fahren.“ Böckmanns Runde stellte zudem die Tagesbestzeit der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring dar.

Die Konkurrenz lag auf dem 2,162 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg jedoch nicht weit entfernt. Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) hatten im Porsche 718 Cayman GT4 lediglich 0,020 Sekunden Rückstand. Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (22/Günzburg) kamen im BMW M4 GT4 mit 0,057 Sekunden Rückstand auf Platz drei.

Deren FK Performance Motorsport-Teamkollegen Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) lagen lediglich eine weitere Tausendstelsekunde zurück. Mit 0,075 Sekunden Rückstand komplettierten Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 die Top Fünf.

Fahrzeuge von vier unterschiedlichen Herstellern innerhalb einer Dreiviertel-Zehntelsekunde sprechen nicht nur für die Ausgeglichenheit im Feld, sondern versprechen auch Hochspannung für den weiteren Verlauf des Rennwochenendes der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring. Die Serie bestreitet am Samstag ab 8:40 Uhr die beiden Qualifikationen, die auf Joyn und youtube.com/adacmotorsports im Livestream gezeigt werden. Das Samstagsrennen wird dann um 15:10 Uhr gestartet und zusätzlich noch auf SPORT1.de und ServusTV On übertragen.