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ADAC GT4 Germany·28.4.2026

Fahrerlager-Radar vom Red Bull Ring

Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in ihre achte Saison gestartet. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.

Reiseleiter im Bus: Die DTM absolvierte auf dem Red Bull Ring die sogenannte Track Safari, bei der Zuschauer eine Session mit den GT3-Bolinden gemeinsam auf der Strecke aus einem Reisebus verfolgen konnten. Mit Jan Philipp Springob (25/Olpe, COSY Racing by ESM) und Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT, Razoon - more than Racing) saßen zwei Piloten aus der ADAC GT4 Germany mit in den Bussen, um die rasante Fahrt zu kommentieren. „Die Interaktion mit den Fans macht Spaß. So nah an den DTM Autos dran zu sein, ist auch für uns GT4-Piloten sehr speziell“, meinte Springob.

Marius Schmid freute sich über den Rookie-Sieg im Sonntagsrennen © Foto: ADAC

Schnelle Rookies: In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte Lukas Stiefelhagen (18/NED, ME Motorsport) im BMW. „Mein Debüt in der ADAC GT4 Germany war eine großartige Erfahrung und das Ergebnis mit dem Rookie-Sieg ein perfekter Einstand“, meinte Stiefelhagen. In Lauf zwei triumphierte Mercedes-AMG-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport): „Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden. Die Rookie-Wertung ist eine tolle Möglichkeit, sich mit Piloten zu vergleichen, die sich auf einem ähnlichen Erfahrungsstand befinden. Der Rookie-Titel ist 2026 das Ziel.“

Heimspiel: Zu den gefragtesten Fahrern zählte am Wochenende Harald Huber (50/AUT, Razoon - more than Racing), der nur rund 25 Minuten vom Red Bull Ring entfernt wohnt. „Die Atmosphäre und das Wetter waren super“, so Huber, der zuvor Motorradsport betrieb. „Der Red Bull Ring macht aber auch im Auto viel Spaß. Ich hatte ein spannendes Wochenende und sehr viel Freude.“

Doppelsieg: In der PRO-AM-Wertung gewann das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) beide Läufe. „Ich freue mich natürlich sehr über das Resultat. Es war mein erstes Rennwochenende auf einem so hohen Wettbewerbsniveau“, erläutert Horrell. „Die ADAC GT4 Germany ist eine tolle Serie. Alles ist gut organisiert und die Konkurrenz ist extrem stark. Das ist eine perfekte Benchmark.“

Debüt in der ADAC GT4 Germany für den Toyota GR Supra GT4 Evo2 von CRT © Foto: ADAC

Aus Belgien: Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gab CRT, die einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA) aufboten. „Das Niveau in der Serie ist sehr hoch und somit freuen wir uns, die ganze Saison mit dabei zu sein“, erklärte Cartelle. „Das DTM Fahrerlager ist beeindruckend. Es gibt so viele Fans, die richtig viel Ahnung vom Motorsport haben.“

Class of 2026: Am Samstagvormittag fanden sich die Piloten der ADAC GT4 Germany-Saison zu einem Gruppenbild im Fahrerlager zusammen mit den ADAC Motorsport Geschäftsführern Claudia Wagner und Thomas Voss sowie ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser ein. Insgesamt traten auf dem Red Bull Ring 38 Fahrer aus 13 Nationen an.

Volle Ränge: Die ADAC GT4 Germany tritt traditionsgemäß im Rahmenprogramm der DTM an. Somit ist ordentlich Zuschauerzuspruch garantiert. Zum Gastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich kamen über das Wochenende 51.000 Fans. Das sorgte auch für viele strahlende Gesichter unter den Piloten im GT4-Fahrerfeld.