ADAC GT4 Germany·17.5.2022

Speed-Festival beim zweiten Rennwochenende auf dem Red Bull Ring

Vize-Champion Théo Nouet ist zurück in der ADAC GT4 Germany. Vier Österreicher wollen sich beim Heimspiel von der besten Seite präsentieren.

Vorhang auf für die zweite Runde der ADAC GT4 Germany. Die GT-Serie bestreitet am kommenden Wochenende (20. bis 22. Mai 2022) im Rahmen des ADAC GT Masters ihren ersten Auslandsauftritt der Saison 2022. Schauplatz ist mit dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring in Spielberg/Österreich, die schnellste Strecke im diesjährigen Kalender. Dabei werden 29 Fahrzeuge der sechs Marken Aston Martin, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota ein spektakuläres Speed-Festival bieten. Vier Piloten aus Österreich freuen sich auf ihr Heimspiel. Die Rennen der ADAC GT4 Germany können im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de sowie auf adac.de/motorsport verfolgt werden. Rennstart am Samstag ist 15:35 Uhr, am Sonntag um 16:30 Uhr.

Tabellenführer: Phil Dörr (li.) und Indy Dontje © Foto: ADAC

Nach zwei Podiumsplätzen beim Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben reist das Aston Martin Vantage GT4-Duo Indy Dontje (29/NLD) und Phil Dörr (21/Butzbach, beide Dörr Motorsport) als Tabellenführer in die Steiermark. „Auf der einen Seite ist dies natürlich etwas Besonders - auf der anderen Seite gehen wir das Rennwochenende wie jedes andere an. Denn es ist noch zu früh, um an die Meisterschaft zu denken“, stellt Dörr klar. „Der Red Bull Ring hat für mich einen herausragenden Stellenwert, da ich dort 2020 mein erstes Rennen in der ADAC GT4 Germany gewinnen konnte. Der Kurs ist nicht die Lieblingsstrecke des Aston Martin, dennoch fahren wir dieses Jahr zuversichtlich hin. Unser Ziel ist es, in beiden Rennen in die Top Fünf zu kommen. Aufgrund des Streckenlayouts schätze ich den neuen Porsche am Red Bull Ring stark ein. Mir persönlich bereiten dort vor allem die schnellen Kurven enormen Spaß.“

Konkurrenz wird Dörr am Red Bull Ring auch von Théo Nouet (19/FRA) bekommen. Der Vize-Meister und Junior-Champion der Saison 2021 kehrt zurück in die ADAC GT4 Germany und fährt bei der CV Performance Group einen der beiden Mercedes-AMG GT4 zusammen mit Julian Hanses (24/Hilden). „Ich freue mich auf den Auftritt in der ADAC GT4 Germany. Ich habe in der Serie letztes Jahr viele Freunde gewonnen“, so Nouet. „Obwohl es nicht die beste Strecke für den Mercedes-AMG ist, wollen wir um die Siege mitkämpfen. Mein Teamkollege Julian ist ein großartiger Pilot, somit werden wir auf jeden Fall vorne mit dabei sein. Ich bin über die ganze Saison als Fahrer-Coach bei CV Performance aktiv und helfe mit, das Team weiter zu entwickeln. Wir wollen uns stark präsentieren.“ Auch beim Rennwochenende auf dem Sachsenring wird Nouet den Mercedes-AMG GT4 des Rennstalls aus Niederzissen pilotieren.

Der Porsche 718 Cayman GT4 CS MR von Leo Pichler © Foto: ADAC

Insgesamt vier Fahrer aus Österreich treten auf dem Red Ring in der ADAC GT4 Germany an. In einem Porsche 718 Cayman GT4 CS MR sitzt Leo Pichler (20). „Ich bin schon mega gespannt auf das Rennwochenende. Viele Freunde und Sponsoren werden mich vor Ort besuchen und mich anfeuern. Die Atmosphäre am Red Bull Ring ist immer einzigartig. Es macht einfach Spaß, dort zu fahren“, erläutert Pichler, der gemeinsam mit Leon Wassertheurer (20/Kelberg, beide W&S Motorsport) antritt. „Der Saisonauftakt in Oschersleben lief von den Ergebnissen her nicht nach Plan. Auf dem Red Bull Ring möchten wir aber in die Top Zehn fahren. Das ist unser großes Ziel.“

Komplett auf Rot-Weiß-Rot setzt Razoon - more than Racing. Der Rennstall aus Eggersdorf in der Steiermark absolviert auf dem Red Bull Ring einen Gaststart und bietet dabei die beiden Österreicher Horst Felix Felbermayr (17) und Daniel Drexel (21) auf, die ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany geben. Mit dem KTM X-Bow GT4 Evo bringt das Team zudem einen österreichischen Rennwagen an den Start. Das Alpen-Fahrerquartett komplettiert Nico Gruber (20/AUT), der sich im Drago Racing Team ZVO einen Mercedes-AMG GT4 mit Jan Philipp Springob (21/Olpe) teilt.