Mit einer Zeit von 1:35.689 Minuten hat sich Sandro Holzem (21/Polch) die Bestzeit des ADAC GT Masters am Trainings-Freitag im niederländischen Zandvoort gesichert. Der Schubert Motorsport-Pilot und sein Zwillingsbruder und Teamkollege Juliano fuhren insgesamt 26 Runden in der Nachmittags-Session, die Bestzeit mit dem BMW M4 GT3 Evo gelang dabei erst kurz vor dem Fallen der karierten Flagge.
„Wir haben viel mit unserem Longrun-Setup probiert und es gut hinbekommen, womit wir für Samstag gut aufgestellt sein sollten“, erklärte Holzem. „In der Vormittags-Session war sehr viel Sand auf der Strecke und entsprechend wenig Grip. Das hat sich zum Nachmittag hin deutlich verbessert und der Wind ist nicht so stark, dass er laufend neuen Sand herträgt. Die hohen Temperaturen werden in Sachen Reifen und Reifendrücke allerdings zur Herausforderung für alle werden.“
Bei strahlendem Sonnenschein mit 25 Grad Luft- und 45 Grad Streckentemperatur empfing der Circuit Zandvoort die Teilnehmer des ADAC GT Masters bei schönstem Sommerwetter. Diese Bedingungen nutzte auch Jamie Day (GBR/20/Comtoyou Racing) mit der zweitschnellsten Zeit des Tages. Er lag in seinem Aston Martin Vantage GT3 Evo 0,283 Sekunden hinter der Spitze. Die Top-3 komplettierte Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team), dem im Ford Mustang GT3 0,376 Sekunden zur Bestzeit fehlten.
Viertschnellster des Freitags wurde Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Er fuhr in der noch kühleren Morgensession eine Zeit von 1:36.092 Minuten und war damit 0,044 Sekunden schneller als Gaststarter Alexey Nesov (22/Pure Racing) im Porsche 911 GT3 R.
Die Top-6 komplettierte Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2. Der Führende der Meisterschaft war zufrieden mit dem Tag. „Wir haben uns heute fürs Qualifying ein gutes Gefühl geholt und es sollte recht gut aussehen. Für das Rennen müssen wir noch ein paar Dinge anpassen“, erklärte Hirsiger. „Mit einem Top-5-Ergebnis wären wir im Qualifying am Samstag zufrieden. Das primäre Ziel ist Punkte zu sammeln und mit unseren Konkurrenten in der Meisterschaft mitfahren zu können.“
