Ein Megastar im Fahrerlager, Besuch von alten Bekannten und Erfolge abseits der Strecke. Das Fahrerlagerradar vom Circuit Zandvoort.
Star-Streamer „Monte“ besucht das ADAC GT Masters
Ein Top-Star war am Samstag zu Besuch in der Box von Max Reis: Der Pilot des Haupt Racing Teams hatte „MontanaBlack“ eingeladen, einen der bekanntesten deutschen Streamer. Mehrere Millionen Fans begeistert er täglich auf Twitch und Youtube. Auf Twitch streamte er den Besuch des Paddocks, der Startaufstellung und weitere Einblicke hinter die Kulissen für seine rund sechs Millionen Follower. „Ich habe gesehen, dass er in Amsterdam ist, ihn direkt eingeladen und ihm ein Ticket organisiert. Ich habe mich sehr gefreut, als er sich dann ganz spontan entschieden hat, tatsächlich zu kommen“, erzählte Reis. Nach einer Erkundungstour mit Reis‘ Vater Ralph, besuchte er Max Reis in der Startaufstellung und beobachtete schließlich das Rennen aus der Box. „Er fand es richtig cool, weil er bis dahin gar keine richtige Vorstellung hatte, wie es im Motorsport hinter den Kulissen abgeht. Auch die Zuschauer im Stream waren begeistert. Das Feedback war sehr positiv und viele haben sich gewünscht, dass er sowas in der Art nochmals zeigt.“
Nachträgliches Geburtstagsgeschenk
Am Mittwoch vor dem Rennwochenende in Zandvoort feierte Felix Hirsiger seinen 28. Geburtstag. Das wohl schönste Geschenk machte sich der Schweizer ein paar Tage später selbst. Gemeinsam mit Teamkollege Finn Zulauf gewann Hirsiger den zweiten Lauf in Zandvoort. Damit bauten die beiden Piloten vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport ihre Tabellenführung weiter aus.
Alte Bekannte im Fahrerlager
Zwei ehemalige niederländische Top-Piloten des ADAC GT Masters statteten dem Circuit Zandvoort am Wochenende einen Besuch ab – mit unterschiedlichen Beweggründen. Jaap van Lagen, der im ADAC GT Masters zweimal in Zandvoort gewonnen hat, startet mittlerweile im Porsche Carrera Cup Benelux, der im Rahmenprogramm am Start war. Sein Landsmann Indy Dontje bestritt insgesamt 56 Rennen im ADAC GT Masters und wurde 2019 gemeinsam mit Maximilian Götz Dritter der Gesamtwertung. Er besuchte den Circuit Zandvoort gemeinsam mit seiner Familie und präsentierte seine große Leidenschaft – zur großen Begeisterung von Sohn Bobby.
Jugend auf dem Vormarsch
Im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Circuit Zandvoort standen Storm Gjerdrum und Fabian Rauer als Drittplatzierte auf dem Podium. Mit einem Alter von 18 Jahren, vier Monaten und 26 Tagen sind sie das drittjüngste Fahrerduo der Serien-Geschichte, das den Sprung aufs Podest geschafft hat. Spitzenreiter dieser Statistik sind Martin Matzke und Jiri Skula. Sie waren bei ihrem Debütpodium in Hockenheim 2007 17 Jahre, fünf Monate und 13 Tage alt.
Besonderer Gast auf dem Podium
Am Samstag überreichte Markus Winkelhock die Pokale an die Zweitplatzierten, Sandro und Juliano Holzem von Schubert Motorsport. Winkelhock kennt das Gefühl wie kein anderer. Er selbst nahm von 2011 bis 2022 an 120 Rennen des ADAC GT Masters teil und stand sechs Mal auf dem Podium.



