ADAC GT Masters

ADAC GT Masters·6.8.2022

Raffaele Marciello mit neuem Qualifyingrekord am Nürburgring

Raffaele Marciello (27/I) hat mit der Mamba wieder zugeschnappt. Der Mercedes-AMG-Werksfahrer vom Mann-Filter Team Landgraf war am Samstagmorgen im ersten Qualifying auf dem Nürburgring mit 1:25,544 Minuten schnellster Pilot und stellte damit einen neuen ADAC GT Masters-Qualifyingrekord auf. Neben dem Pirelli Pole Position Award sicherte er sich und seinem Teamkollegen Maro Engel (36/Monte Carlo) drei Zusatzpunkte für die Gesamtwertung und verkürzte damit seinen Abstand zu den Führenden auf zehn Zähler.

Raffaele Marciello stellte einen neuen ADAC GT Masters Qualifying-Rekord am Nürburgring auf © Foto: ADAC

„Ich bin sehr glücklich. Es ist bisher eine tolle Woche mit dem Sieg in Spa und jetzt der Pole-Position im ADAC GT Masters. Ich hatte Spaß auf der Strecke, wenig Verkehr und konnte so sehr schnelle Runde fahren“, so Raffaele Marciello nach seiner vierten Pole-Position im ADAC GT Masters.

Das erste Zeittraining beim vierten Tourstopp der Deutschen GT-Meisterschaft wurde am Samstagmorgen um 9:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein, aber kühlen zwölf Grad auf dem Nürburgring gestartet. Die Piloten benötigten mehrere Runden, um die Reifen in das optimale Temperaturfenster zu bringen. So dauerte es bis zur Hälfte des Qualifyings, ehe die spannende Zeitenjagd begann. Mehrfach wechselte die Führung, in Runde acht setzte sich schließlich Raffaele Marciello an die Spitze und fuhr einen Umlauf später die Topzeit des Tages. Mit einem Rückstand von 0,186 Sekunden belegte sein Markenkollege Fabian Schiller (24/Troisdorf) vom Drago Racing Team ZVO Platz zwei und hat sich und Jules Gounon (27/F) damit eine sehr gute Ausgangsposition für den siebten Lauf des ADAC GT Masters geschaffen.

Ayhancan Güven (24/TR) vom Team Joos Sportwagentechnik knüpfte da an, wo er im Freien Training am Freitag aufgehört hatte und umrundete den 3,629 Kilometer langen Eifelkurs im Porsche 911 GT3 R #91 als Drittschnellster. Durch den fälligen Zusatzpunkt übernahm er zusammen mit Christian Engelhart (35/Starnberg) die Führung in der Gesamtwertung. Damit hat das Fahrer-Duo große Chance, Halbzeitmeister in der Deutschen GT-Meisterschaft zu werden. Neben dem Porsche geht die Besatzung Elias Seppänen (18/FIN) und Frank Bird (22/GB) mit dem Mercedes-AMG GT3 Evo #84 vom Mann-Filter Team Landgraf von Rang vier aus ins Rennen. Patric Niederhauser (30/CH) wurde im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 15 von Rutronik Racing, den er zusammen mit Luca Engstler (22/Wiggensbach) pilotiert, Fünfter. Insgesamt lagen 18 Fahrzeuge beim ersten Zeittraining innerhalb von einer Sekunde.