ADAC GT Masters

ADAC GT Masters·24.1.2021

Fugel Sport mit Honda im ADAC GT Masters

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Fugel Sport weitet sein Engagement auf das ADAC GT Masters und bringt den Honda NSX GT3 zurück in die Deutsche GT-Meisterschaft.

Honda ist zurück im ADAC GT Masters: Das erfolgreiche ADAC TCR Germany-Team Fugel Sport aus Chemnitz erweitert sein Engagement und bringt den NSX GT3 nach zwei Jahren Pause zurück in die Deutsche GT-Meisterschaft. Der NSX GT3 ist einer von mehr als 30 Sportwagen von acht Herstellern, die in der Saison 2021 im ADAC GT Masters starten. Dominik Fugel verriet die Pläne des Teams am Sonntag exklusiv bei PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk.

„Wir hatten die Idee im vergangenen Jahr. Im ADAC GT Masters ist die Leistungsdichte enorm hoch mit 30 Fahrzeugen in einer Sekunde. Das ist etwas, von dem jeder Rennfahrer träumt“, sagt Fugel im Interview mit Patrick Simon in der ersten Folge von PS on Air im Jahr 2021. Der bisherige TCR-Pilot steigt mit dem NSX GT3 in das ADAC GT Masters auf und steht als erster Fahrer des Japan-Sportlers für das Team aus Sachsen fest.

Für Fugel ist der Mittelmotorsportwagen Neuland: „Ich bin noch nie in einem GT-Auto gesessen und unser Team hat noch keine Erfahrung im GT-Sport. Aber die Basis ist gut. Das Auto ist gut, das zeigen die großen Erfolge des NSX GT3 in den USA. Es wäre schön im einen oder anderen Rennen um das Podium in der Pirelli Junior-Wertung mitzufahren.“

Dominik Fugel und Fugel Sport, die unter der Nennung Honda ADAC Sachsen starten, waren in den vergangenen Jahren eine feste Größe in der ADAC TCR Germany. Mit Honda ist das Team seit der Premierensaison 2016 in der ADAC TCR Germany am Start. Auch Dominik Fugel kann auf vier Jahre in der Serie zurückblicken und absolvierte 2020 seine erfolgreichste Saison. Vier Rennen konnte der ehemalige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport im vergangenen Jahr für sich entscheiden, mit insgesamt sieben Laufsiegen zählt er zu den nach Siegen erfolgreichsten Fahrern der Serie. Bis zum Finale in Oschersleben im November lag Fugel im Titelrennen. Am Ende beendete er die Saison als Tabellendritter, während sein jüngerer Bruder Marcel die Honda Junior Challenge für sich entschied.

In zehn Tagen holt Fugel den Honda in Italien ab

Der Honda NSX GT3 war zuletzt 2018 im ADAC GT Masters zu sehen, damals setzte Schubert Motorsport den Honda ein. Für die Saison 2019 erhielt der von JAS Motorsport in Italien gebaute Sportwagen ein umfangreiches „Evo“ Update, die Italiener überarbeiteten unter anderen die Aerodynamik und spendierten dem Motor mehr Leistung. In der GT3-Version verzichtet Honda auf den serienmäßigen verbauten Hybridantrieb, die Hinterräder werden vom mittig verbauten Sechszylinder angetrieben. Der V6-Motor leistet unterstützt von zwei Turboladern aus 3,5-Liter Hubraum mehr als 500 PS.

Anfang Februar holt Fugel den NSX GT3 in Italien ab. „Das Auto wird von JAS Motorsport in der Nähe von Mailand gebaut, dort werden wir dann einen kurzen Roll Out fahren. Anschließend ist geplant so viele Kilometer wie möglich mit dem Auto machen, um den Honda kennenzulernen.“

Mit wem sich Fugel den Honda teilt, ist aktuell noch offen. „Wir sprechen mit verschiedenen Fahrern, aber konkret ist aktuell noch nichts“, sagt Fugel.

Bild: Honda