ADAC Supermoto·17.5.2013

Volles Programm in St. Wendel: Alle Klassen des Driftsports am Start

Auf dem Straßenkurs rund um den Wendelinus-Park werden an diesem Wochenende alle Klassen des Driftsports an den Start gehen. Aktuell haben sich Teilnehmer aus acht Nationen eingeschrieben. Zusammen mit dem Deutschen Supermoto Pokal, der Trophy und den Nachwuchspiloten erwartet die Besucher ein Rennwochenende mit 200 Teilnehmern und 14 Rennen.

In der internationalen Top-Klasse S1 (bis 450 Kubik) steht nach den beiden Auftaktveranstaltungen Lokalmatador Markus Volz (KTM) vor dem Sprung an die Spitze. Gerade einmal einen Punkt liegt der Dirminger hinter dem jungen Österreicher Lukas Höllbacher (KTM). Andre Plogmann vom Saarländer DSR-Suzuki Team folgt dann auf Rang drei. Schon 25 Zähler Rückstand hat dann die Gruppe ab Platz vier, angeführt vom Niederländer Maik Voorwinden (KTM) vor Nico Joannidis (Kawasaki).

Ex-Weltmeister Bernd Hiemer folgt dann auf Rang sechs, hatte beim letzten Rennen allerdings einen Ausfall zu beklagen. TM-Umsteiger Michael Herrmann zeigt aufsteigende Tendenz und liegt knapp vor den beiden Youngstern Manuel Hagleitner und Kevin Würterle (beide KTM) auf Platz sieben. In der Hubraum offenen Klasse S2 führt der amtierende S1 Champ Pavel Kejmar (KTM) mit vier Laufsiegen souverän mit weißer Weste. Allerdings ist der Verfolger, Zweitakt-Pilot Markus Class (Husaberg), auf der Piste auf gleichem Speed-Level unterwegs und bisher nur um Zentimeter geschlagen.

Man darf auf die nächste Runde gespannt sein. Aufsteiger Jens Wiedemann (Husaberg) nutzte bei der letzten Runde seine Off-Road Erfahrung und schob sich auf Platz drei vor. Mit nur jeweils minimalem Punktabstand lauern Jan Deitenbach (Suzuki), Jürgen Künzel (TM), Danni Fuhrbach (Suzuki) und der Brite Ashley Barber (KTM) auf ihre Chance. Lokalmatador und Vizemeister Dirk Spaniol (Suzuki) zählt bei seinem Heimrennen aber auf jeden Fall zu den Podiumskandidaten. Nach seiner heftigen Verletzung beim Saisonstart in Saarbrücken zeigte er beim letzten Rennen schon deutlich aufsteigende Tendenz.

Im Pokal, der zweiten Bundesliga, dominierten in der C1 aktuell die Youngster. Die erst 14 und 15 Jahre jungen Ausländer Robert Gattinger (Österreich), Jaimie van Sikkelerus (Niederlande) und Andreas Buschberger (Österreich, alle KTM) sind schnell unterwegs. In der C2 kämpfen mit Christian Reiß (Honda), Sebastian Röhler (KTM) und Alexander Vogt (Kawasaki) schon etwas erfahrene Piloten gegen Moto-Cross Umsteiger Steffen Albrecht (Zweitakt-Kawasaki) um die Spitze.

Komplettiert wird das Programm mit den Amateuren Gruppe Süd, dem Ü40 Cup und der lokalen Klasse. Dazu zeigt der Nachwuchs vom Kids-Drift sein Können, und die Fans Klassischer Rennmotorräder können sich an den Veteranen-Vorführungen erfreuen. Am Samstag, 25. Mai, beginnen ab 8.30 Uhr die Trainingsläufe. Ab 17.00 Uhr stehen dann schon die ersten Rennen und die Qualifikationstrainings der S-Klassen auf dem Programm. Am Sonntag, 26. Mai, starten ab 10.25 die ersten Rennen der nationalen Klasse. Ab 13.40 Uhr geht es dann in die Läufe für die S-Klassen.

Bereits eine Woche später, am 1. und 2. Juni, gastiert die Supermoto-DM dann erstmals auf dem Flugplatz Alkersleben bei Erfurt.

S1 Meisterschaftsstand nach 4 von 14 Rennen:

1. Lukas Höllbacher (#72) / KTM - 87 Punkte

2. Markus Volz (#3) / KTM - 86 Punkte

3. Andre Plogmann (#26) / Suzuki - 76 Punkte

4. Maik Voorwinden (#8) / KTM - 62 Punkte

5. Nico Joannidis (#116) / Kawasaki - 60 Punkte

6. Bernd Hiemer (#12) / KTM - 58 Punkte

7. Michael Herrmann (#5) / TM - 56 Punkte

8. Manuel Hagleitner (#33) / KTM - 52 Punkte

9. Kevin Würterle (#7) / KTM - 52 Punkte

10. Rudolf Bauer (#69) / KTM - 50 Punkte

S2 Meisterschaftsstand nach 4 von 14 Rennen:

1. Pavel Kejmar (#71) / KTM - 100 Punkte

2. Markus Class (#111) / Husaberg - 88 Punkte

3. Jens Wiedemann (#209) / Husaberg - 71 Punkte

4. Jan Deitenbach (#44) / Suzuki - 65 Punkte

5. Jürgen Künzel (#74) / TM - 64 Punkte

6. Danni Fuhrbach (#178) / Suzuki - 58 Punkte

7. Ashley Barber (#23) / KTM - 56 Punkte

8. Dirk Spaniol (#17) / Suzuki - 54 Punkte

9. Andre Prehn (#62) / Husaberg - 47 Punkte

10. Toni Trusch (#570) / Husaberg - 41 Punkte