Mit dem Sieg beim Finale des ADAC Rallye Junior Cup sicherten sich die Brüder Arwed und Aaron Jungnickel (Dresden / Chemnitz) den Titel im erstmals ausgetragenen ADAC Rallye Junior Cup. Nach ihrem vierten Saisonerfolg bei insgesamt sieben Läufen gab es strahlende Gesichter.
„Das ist so gigantisch“, freute sich Pilot Arwed (24) im Ziel der ADAC Saarland-Pfalz Rallye: „Nachdem wir den Auftakt gewonnen haben, kam der Rückschlag durch den Ausfall in Stemwede. Wir haben uns als Geschwister zurückgekämpft und jetzt mit dem Sieg auch den Cup gewonnen. Wir sind unheimlich stolz, als reines Familien-Team mit unseren Freunden und Unterstützern so ein Ergebnis einzufahren.“
Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegten Lukas Meiners / Leon Hasenkamp, die auch im Saarland Rang zwei erreichten. „Das fühlt sich mega an, natürlich hätten wir auch gerne gewonnen, aber dass wir überhaupt bis zum Schluss um den Sieg mitkämpfen konnten, war unglaublich.“ Der 24-Jährige Meiners (Elsfleth) ergänzt: „In dem Cup-Jahr haben wir unendlich viel Erfahrung im Erstellen von Aufschrieben machen können. Und uns auch fahrerisch sehr weiterentwickelt.“ In der Nachwuchsförderung von ADAC und Opel für Rallye-Talente sind Meiners ebenso wie der drittplatzierte Luca Wanke (19) perfekte Beispiele für die Intention des neuen Cups als Lückenschluss zwischen dem ADAC Rallye Sprint Cup und dem ADAC Opel GSE Rally Cup.
Den dritten Platz belegten die Geschwister Luca und Merle Wanke (Fulda): „Die Saison hat richtig viel Spaß gemacht und wir haben unendlich viel gelernt. Der Aufschrieb ist absolut das Wichtigste, das Fahren kommt mit der Zeit fast von allein“, erklärten die Geschwister. „Mit einem günstigen Einsteigerauto kann man hier sogar den Start im Elektro-Cup gewinnen, es lohnt sich auf jeden Fall einzusteigen.“
Auf die Jungnickel-Brüder wartet nun der Aufstieg in den ADAC Opel GSE Rally Cup. Dazu wird ihnen kostenlos ein Opel Mokka GSE Rally bereitgestellt, zusätzlich wird die Einschreibegebühr übernommen und es gibt einen Zuschuss zum Einsatzbudget. „Auf den Elektrik-Cup freuen wir uns riesig, wir sind sehr gespannt, was wir da abliefern können. Mal sehen, wie wir beiden Sachsen da mitmischen können“, freuen sich die Brüder Jungnickel.
Während der Saison erhielten die Nachwuchsteams neben Preisgeldern für die jeweilige Cup-Platzierung und Sachpreisen des exklusiven Reifenpartners Hankook bei jedem Lauf zudem über die Ravenol-Speed-Trophy für jede bei einer Veranstaltung gefahrene Cup-Bestzeit zusätzlich 50 Euro. Die Einsätze erfolgten auf identischen Opel Corsa Rally6, die mit Blick auf die Budgetkosten bewusst seriennah ausgestattet wurden.

