Bei der ADAC Rallye Stemweder Berg präsentiert der Elektro-Cup zahlreiche Innovationen. Dank innovativer Ladeinfrastruktur bestreiten die Opel Mokka GSE Rally alle Wertungsprüfungen. Packender Dreikampf an der Spitze: Ioan Lloyd und Timo Schulz jagen den Franzosen Tom Dufour.
Der ADAC Opel GSE Rally Cup setzt neue Maßstäbe im internationalen Rallyesport. Die ADAC Rallye Stemweder Berg markiert als vierter von sieben Läufen die Halbzeit der Saison. Erstmals bei einem Durchgang der Deutschen Rallye-Meisterschaft werden die bis zu 281 PS starken Opel Mokka GSE Rally alle Wertungsprüfungen unter die Räder nehmen. Dank "Remote Charging“ können die Stromer zwischen zwei Prüfungen außerhalb des Serviceparks Grünstrom nachladen. Die Ladewürfel werden auf batterieelektrisch betriebenen Sattelzügen dahin gebracht, wo sie gebraucht werden. So operieren nicht nur die Rallye-, sondern auch die Zugfahrzeuge lokal emissionsfrei.
Positiver Nebeneffekt der innovativen Ladelösung: Die Mokka GSE Rally werden im Gesamtklassement der ADAC Rallye Stemweder Berg aufscheinen und nicht nur wie in der Vergangenheit in einer eigenen Wertung. „Mit unserer innovativen Remote-Ladeinfrastruktur und dem Mokka GSE Rally setzen wir neue Maßstäbe im Elektro-Rallyesport. 207 kW, 345 Newtonmeter, echtes Rally4-Performance-Niveau – das ist eine Ansage an die konventionell angetriebene Konkurrenz und zeigt den massiven Fortschritt, den wir in den letzten fünf Jahren gemacht haben“, betont Opel-Motorsportchef Jörg Schrott.
Sportlich ist der weltweit erste elektrische Rallye-Markenpokal internationaler und umkämpfter denn je: 13 Teams aus neun Nationen stehen bei der Asphalt-Jagd rund um Lübbecke am Start. An der Spitze wird um jede Zehntelsekunde gefightet. Im bisherigen Saisonverlauf waren es vor allem der Franzose Tom Dufour, der Waliser Ioan Lloyd und der Deutsche Timo Schulz, die sich Fights auf Messers Schneide lieferten. In der Gesamtwertung liegt Dufour nur drei Punkte vor Lloyd. Der Saarländer Schulz hat zwar bereits zwei Saisonsiege auf dem Konto, liegt auf Grund seines Ausfalls bei der Rallye Vosges Grand-Est in Frankreich mit 19 Punkten Rückstand aber nur auf Rang drei. Bei 35 insgesamt pro Rallye erreichbaren Zählern und vier ausstehenden Wertungsläufen ist allerdings noch alles offen.
Bei der ADAC Rallye Stemweder Berg sitzen Schulz und Beifahrerin Maresa Lade erstmals in einem Mokka GSE Rally, dessen äußere Erscheinung einer Abstimmungs-Kampagne von Opel Deutschland und Opel Motorsport entspringt. Die Social-Media-Community entschied sich für ein modernes, farbenfrohes Design, das zudem die deutsche Herkunft der Marke mit dem Blitz unterstreicht.
Auf dem Programm der ADAC Rallye Stemweder Berg stehen 14 Wertungsprüfungen über 141,8 km. Der Start erfolgt am Freitag (25.9.) ab 17.04 Uhr. Vier Prüfungen sind zu absolvieren, bevor die Stromer ab 21.18 Uhr in den Parc fermé rollen. Tags darauf geht die wilde Hatz ab 8.04 Uhr weiter. Nach einem langen Rallye-Tag mit zehn Jagden gegen die Uhr ist das Ziel in Lübbecke kurz nach 20 Uhr erreicht. Fans k önnen das elektrisierende Treiben per Live Timing unter adac.de/motorsport.de verfolgen.
Stand ADAC Opel GSE Rally Cup (nach 3 von 7 Wertungsläufen) 1. Dufour 88 Punkte. 2. Lloyd 85. 3. Schulz 69. 4. Johansson 51. 5. Schönborn 47. 6. Kamermans 35. 7. Eertmans 32. 8. Español 28. 9. Wlömer 20. 10. Wilhelm 16. 11. Stütz 14. 12. Luif 13. 13. Wittenbeck 12.


