ADAC Opel Rally Junior Team·13.6.2023

Eine echte Herausforderung für das ADAC Opel Rally Junior Team

Schwierige Schotterpisten erwarten das Team beim zweiten Lauf zur Rallye-Junior-EM. Opel-Junior Timo Schulz will bei der Rallye Liepāja die gute Form von Auftakt fortsetzen. Starkes Feld der besten Junioren Europas bei der anspruchsvollen Rallye in Lettland.

Ein starkes Team: Opel-Junior Timo Schulz (l.) und sein Copilot Michael Wenzel © Foto: ADAC

Mit der „ERC Tet Rally Liepāja“ wartet nach dem Saisonauftakt in Polen der nächste große Brocken auf Timo Schulz (23, Siersburg) und das ADAC Opel Rally Junior Team. Die Veranstaltung rund um die gleichnamige lettische Hafenstadt zählt mit ihren ultraschnellen Schotter-Pisten zu den anspruchsvollsten Europas. Das ADAC Opel Rally Junior Team hat beste Erinnerung an das lettischen Highspeed-Spektakel – 2015 bis 2018 ging der Klassensieg in der JERC (Junior European Rally Championship) jeweils an einen Opel-Piloten. Freilich kennt die Mannschaft rund um Rallye-Legende Manfred Stohl auch die Tücken des rolligen Geläufs: Im Vorjahr legte der spätere Junioren-Europameister Laurent Pellier seinen Corsa Rally4 aufs Dach und kam über Rang 10 nicht hinaus.

Grund genug für Timo Schulz und seinen Beifahrer Michael Wenzel (46, Mehlingen), die Rally Liepāja mit dem nötigen Respekt, aber auch mit viel Ehrgeiz in Angriff zu nehmen. „Wir haben bei meiner ersten großen Schotter-Rallye im Mai in Polen gesehen, dass wir mit unserem Corsa Rally4 auch in diesem Klassefeld ganz vorne mitmischen können“, sagt Schulz selbstbewusst. „Ich weiß ein super-professionelles Team um mich, mein Beifahrer Michael wird mich mit all seiner Routine im Cockpit unterstützen. Ich denke, wir haben das Zeug dazu, ein Wörtchen um die Top-Platzierungen mitreden zu können. Aber wer den Rallyesport kennt, der weiß, wie schnell das Pendel in die andere Richtung ausschlagen kann. Fehler werden sofort bestraft – nicht zuletzt und erst recht bei der Rally Liepāja.“

Rollige Angelegenheit: Auch in Lettland muss sich der Corsa Rally4 auf Schotter beweisen © Foto: ADAC

Das Teilnehmerfeld in der ERC4-Klasse ist mit insgesamt 25 Rally4-Fahrzeugen, von denen 17 in der Junior-Europameisterschaft gemeldet sind, enorm stark besetzt. Sie erwartet eine Gesamtdistanz von 708 Kilometern, davon zehn jeweils sehr lange Wertungsprüfungen über knapp 184 Kilometer. Der Start erfolgt am Samstag (17.6.) um 11.00 Uhr Ortszeit (MESZ plus eine Stunde), nach sechs Prüfungen endet der erste Rallyetag gegen 20.30 Uhr. Die Entscheidung fällt anderntags ab 8.48 Uhr Ortszeit mit vier weiteren Bestzeitenjagden, das Ziel in Liepāja ist gegen 16.00 Uhr Ortszeit erreicht.

Rallye-Fans können die Action rund um die lettische Ostsee-Metropole per Live-Timing auf fiaerc.com sowie per Live Stream auf WRC+ verfolgen.