Toni Erhard gewinnt im ADAC Northern Europe Cup SSP300  Foto: ADAC NEC SSP300
Toni Erhard gewinnt im ADAC Northern Europe Cup SSP300 Foto: ADAC NEC SSP300

Toni Erhard gewinnt auf dem Sachsenring

Alan Kroh siegt im ADAC Junior Cup powered by KTM

David Kuban und Vasilis Koronakis fahren aufs ADAC Junior Cup powered by KTM-Podest. Guter Zuspruch für Pilotprojekt ADAC NEC SSP300.

Hohenstein-Ernstthal. Die Piloten des ADAC Junior Cup powered by KTM lieferten sich im Rahmen der MotoGP auf dem Sachsenring am Sonntag ein packendes Rennen, das Alan Kroh (14, GER) nach 16 Runden knapp für sich entscheiden konnte. Daneben teilten sich die ADAC NEC Supersport-300-Fahrer erstmals die Strecke mit den Nachwuchspiloten. Toni Erhard (GER, KTM) feierte schließlich den Sieg.

ADAC Northern Europe Cup SSP300

Zusammen mit dem ADAC Junior Cup powered by KTM waren an diesem Wochenende zum ersten Mal auch neun Piloten im Pilotprojekt ADAC NEC SSP300 auf Supersport-300-Maschinen am Start. Dabei lieferten sich die Fahrer ein ebenso spannendes Rennen und sorgten für ein erfolgreiches einmaliges Erlebnis für Beteiligte und Zuschauer.

Nachdem sich Jan-Ole Jähnig (GER, KTM) die Pole Position sichern konnte, lieferte sich der Deutsche einen nervenaufreibenden Kampf mit seinem Landsmann Toni Erhard (GER, KTM). Nach 16 Runden, in denen beide kaum zu trennen waren, entschied Erhard das Rennen schließlich knapp für sich. Jähnigs Freudenberg Racing Teamkollege Maximilian Kappler (GER, KTM) belegte den dritten Platz, gefolgt von Finn de Bruin (NED, Yamaha) und Max Schmidt (GER, KTM).

Die Stimmen der Top-Drei SSP300

Toni Erhard (GER, KTM), Sieger:
"Mein Start lief richtig gut und ich war direkt an Jan-Ole dran. Wir haben viel gekämpft und keiner von uns konnte dem anderen wirklich wegfahren. In der letzten Runde habe ich versucht mich abzusetzen, was aber nicht funktioniert hat. In den letzten Kurven habe ich einfach die Tür zugemacht und das hat geklappt. Ich bin extrem glücklich, vielen Dank an mein Team. Das war ein tolles Wochenende!"

Jan-Ole Jähnig (GER, KTM), Zweiter:
"Das Rennen war gut, aber das Ergebnis entspricht nicht dem, was ich mir vorgestellt habe, denn ich wollte den Sieg einfahren. In der letzten Runde bin ich Toni aufs Heck gefahren und habe dadurch den Schwung verloren und viele Meter verloren. Danach war ich einfach zu weit weg, um noch eine Chance zu haben."

Maximilian Kappler (GER, KTM), Dritter:
"Das Rennen ging ganz gut los, ich konnte gut mit Toni und Jan-Ole mithalten. Später hatte ich allerdings ein paar Probleme und habe den Anschluss verloren. Insgesamt war es aber toll, vielen Dank an mein Team. Nach den letzten schwierigen Rennen in der Weltmeisterschaft, wird mein Gefühl immer besser. Dabei hat mir dieses Rennwochenende wirklich geholfen."

Saison 2018