Kevin Orgis über seine Saison 2017 Foto: ADAC/Schneider
Kevin Orgis über seine Saison 2017 Foto: ADAC/Schneider

Englische Fans sind einfach klasse

Fünf Fragen an Kevin Orgis

Zum Saisonabschluss blickt GP-Pilot Kevin Orgis auf das Jahr 2017 im ADAC Northern Europe Cup zurück.

Wie verlief deine Saison 2017?
Zum ersten Event in Assen konnte ich gleich mit einem Podium glänzen, obwohl ich zu Beginn der Saison noch etwas mit meinem Motorrad zu kämpfen hatte. In den weiteren Rennen konnte ich trotz unterlegenem Material immer ums Podium mitkämpfen, wie zum Beispiel in Oschersleben oder Donington. Leider musste ich einige Rennen ausfallen lassen, da es Überschneidungen mit dem Red Bull MotoGP Rookies Cup gab. Zum letzten Rennen, wieder in Assen, konnte ich trotz Verletzungen nochmals zeigen, was ich kann und von weit hinten startend aufs Podium fahren. Der Sturz im letzten Rennen war natürlich sehr unglücklich, da ich erneut auf Podiumskurs lag, doch ich bin trotzdem zufrieden mit dem fünften Gesamtrang am Ende der Saison.

Was war dein persönliches Highlight?
Mein persönliches Highlight war unser erster gemeinsamer Lauf im Rahmen der BSB in Donington. Die englischen Fans sind einfach immer klasse und machen eine super Stimmung. Die Strecke war etwas schwierig zu fahren, besonders wegen dem sehr welligen Asphalt, doch trotzdem konnte ich mit den schnelleren Bikes mithalten und den zweiten Platz einfahren.

Welches Rennen war am Schwierigsten?
Auf jeden Fall die letzten beiden Läufe in Assen, wegen meinen Verletzungen aus dem Qualifying. Die Schmerzen waren schon sehr stark, doch ich habe die Zähne zusammengebissen und das Podium erreicht.

Was war dein Ziel für diese Saison?
Mein Ziel war es unter die Top-3 zu kommen. Das habe ich mit Platz fünf zwar verfehlt, allerdings sind wir mit unterlegenem Standardmaterial gefahren, um einen guten Vergleich zum Red Bull MotoGP Rookies Cup zu haben. Dies erschwerte es natürlich Top-Resultate einzufahren und die Rennen bei denen ich nicht mitfahren konnte aufgrund von Überschneidungen mit dem Red Bull MotoGP Rookies Cup kamen ja noch dazu. Natürlich habe ich selbst auch ein paar Fehler gemacht, zum Beispiel der Sturz im letzten Rennen. Deshalb kann ich trotzdem sehr zufrieden mit meiner Saison sein.

Wie soll deine Zukunft aussehen?
Wir haben noch keinen konkreten Plan, was wir nächstes Jahr machen, doch wir würden gern in die Junioren-Weltmeisterschaft und weiter mit dem Team Kiefer Racing zusammenarbeiten. Langfristig ist es schon immer mein Traum in die Weltmeisterschaft aufzusteigen und deshalb würde ich mich dort auch in fünf Jahren sehen.