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10.09.2017 - ADAC NEC SSP300

ADAC Northern Europe Cup: Orgis und Dubbink triumphieren am Sonntag in Silverstone

  • Meisterschaft bleibt bis zum Finale spannend
  • Standard-Klasse: Leon Orgis siegt im Foto-Finish
  • Ernst Dubbink schlägt Tim Georgi in der GP-Kategorie


Silverstone. Nach einem ereignisreichen ersten Rennen des ADAC Northern Europe Cup im britischen Silverstone, bot auch der Sonntag jede Menge Abwechslung: Vom Foto-Finish in der Standard-Klasse bis hin zu einsetzendem Regen in der GP-Kategorie. Leon Orgis (16, GER) und Ernst Dubbink (28, NED) vertagten mit ihren Siegen die Meisterschaftsentscheidung beider Klassen auf das große Finale, das vom 29. September bis 1. Oktober im niederländischen Assen stattfindet.

Im Rahmen der britischen Superbike-Meisterschaft starteten die Piloten beider Klassen jeweils separat und zusammen mit den britischen Moto3-Fahrern. Dabei bestimmen die schnellsten Runden aus dem ersten Rennen laut Reglement der BSB jeweils die Startaufstellungen der zweiten Läufe.

In der Standard-Klasse startete Philipp Freitag (20, GER) bei trockenen, aber kühlen Bedingungen von der Pole Position, wurde aber schon bald in einen packenden Dreikampf mit Leon Orgis (16, GER) und Dirk Geiger (15, GER) verwickelt, aus dem Orgis nach zehn abwechslungsreichen Runden schließlich mit nur 0,006 Sekunden Vorsprung als Sieger hervorging. Geiger sicherte sich den zweiten Rang vor Freitag. Dahinter komplettierten Luca de Vleeschauwer (15, NED) und Oliver König (15, CZE) die Top-Fünf.

In der Gesamtwertung liegt Geiger vor den letzten beiden Saisonrennen in Assen mit 181 Punkten vorn, gefolgt von Freitag mit 136 Punkten und Orgis, der mit 135 Punkten eine Position gutmacht. Toni Erhard (16, GER) belegt mit 123 Zählern den vierten Rang, gefolgt von Oliver König (15, CZE) mit 110 Punkten.

Das Rennen der GP-Klasse wurde im Trockenen gestartet, wobei Tim Georgi (17, GER) direkt an die Spitze ging, doch bei einsetzendem Regen von Ernst Dubbink (28, NED) überholt wurde. Aufgrund der widrigen Bedingungen wurde der Lauf in der siebten von zehn Runden abgebrochen und gewertet. Dubbink nahm den Sieg mit nach Hause, während Georgi sich mit Platz zwei geschlagen geben musste. Jan-Ole Jähnig (16, GER) holte den letzten Podestplatz vor Ruben Bijman (13, NED).

Trotz des schwierigen Wochenendes liegt Georgi weiter an der Spitze der Gesamtwertung. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport kommt mit insgesamt 145 Punkten zum Finale, gefolgt von Jähnig mit 128 Zählern und Dubbink mit 119 Punkten. Kevin Orgis (17, GER), Walid Khan Soppe (17, NED) und Sasha de Vits (15, BEL) starteten an diesem Wochenende im Red Bull MotoGP Rookies Cup und verloren damit etwas an Boden. Soppe und Orgis komplettieren dennoch die Top-Fünf mit 96 und 93 Punkten.

Die Stimmen der Top-Drei

Leon Orgis (16, GER), Sieger, ADAC NEC Standard:
„Mein Start war ganz in Ordnung und ich konnte mich zusammen mit den anderen an der Spitze etwas absetzen. Wir haben in nahezu jeder Kurve Positionen gewechselt und besonders in der letzten Runde noch einmal hart gekämpft. Es war unbeschreiblich und wirklich eines der härtesten Rennen, die ich je gefahren bin. Bis zur letzten Geraden lag ich auf Position drei, konnte mich aber noch nach der vorletzten Kurve an Philipp vorbeidrängen und im Windschatten neben Dirk auf der Ziellinie schließlich gewinnen. Sicherlich war da auch ein bisschen Glück dabei, aber nichtsdestotrotz freue ich mich riesig über meinen ersten Sieg.“

Dirk Geiger (15, GER), Zweiter, ADAC NEC Standard:
„Das war ein extrem hartes Rennen. Im Anfangsverlauf hatte ich ein ähnlich gutes Gefühl wie schon im Qualifying gestern, dabei waren die Rundenzeiten aber schneller. Es ärgert mich ein bisschen, dass ich Leon am Ende noch die Chance gegeben habe, an mir vorbeizufahren, das hätte ich anders anstellen sollen. Am Ende habe ich den Sieg um nur 0,006 Sekunden verpasst, das ist schon etwas ärgerlich. Aber alles in allem konnte ich wieder wertvolle Punkte mitnehmen.“

Philipp Freitag (20, GER) Dritter, ADAC NEC Standard:
„Mein Start war recht gut und ich lag einige Zeit auf dem zweiten Rang, musste mich aber auch an die Bedingungen herantasten. Ich war das ganze Rennen über in der Führungsgruppe, habe mich zwischenzeitlich aber auch einmal zurückfallen lassen, um mir die Stärken und Schwächen der anderen anzuschauen. Sobald ich einen guten Moment gefunden hatte, ging ich in Führung und war mir eigentlich sicher, dass ich den Sieg schon so gut wie in der Tasche habe, aber in der letzten Kurve der letzten Runde habe ich Dirk und Leon schlichtweg zu viel Platz gelassen.“

Ernst Dubbink (28, NED), Sieger, ADAC NEC GP:
„Mein Start war ziemlich gut, aber schon in der Anfangsphase hatte ich eine Berührung mit einem anderen Fahrer, wodurch ich kurz von der Strecke abkam und den Anschluss an die Spitze verlor. Sobald ich mich wieder herangekämpft hatte, begann es leicht zu regnen und mein Tempo war schneller als das von Tim. Dennoch war es nicht einfach, an ihm vorbeizukommen und er hat auf den Geraden immer wieder Vorsprung gewonnen, während ich in den Kurven Zeit gutmachen konnte. Wenige Runden vor Rennende wurde der Regen stärker und schließlich wurde das Rennen frühzeitig abgebrochen, obwohl Tim da gerade vorne lag. Doch da die letzte vollständig gefahrene Runde gewertet wird, konnte ich schließlich gewinnen.“

Tim Georgi (17, GER), Zweiter, ADAC NEC GP:
„Für mich war das Wochenende in Silverstone sehr schwierig. Zunächst habe ich am Freitag die Freien Trainings verpasst und dann ging das erste Rennen daneben. Im zweiten Rennen Zweiter zu werden ist mit Blick auf die Gesamtwertung kein allzu schlechtes Ergebnis, aber dennoch nicht wirklich das, was ich mir ausgerechnet hatte. Nun muss ich in Assen angreifen und gewinnen, um die Meisterschaft noch abzusichern.“

Jan-Ole Jähnig (16, GER), Dritter, ADAC NEC GP:
„Mein Start ist wirklich gelungen und ich konnte direkt ein paar Positionen gutmachen. In den ersten Runden konnte ich recht gut mit der Spitze mithalten, aber später habe ich mich in der Schikane vor dem Formel-1-Fahrerlager verschaltet und seitdem fehlte mir auch etwas Leistung am Motorrad. Ich weiß nicht genau, was da passiert ist, aber wir werden das im Team jetzt analysieren. Ein dritter Platz ist nicht allzu schlecht, aber insgesamt bin ich nicht zu 100 Prozent zufrieden.“
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