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13.08.2017 - ADAC Junior Cup

ADAC Junior Cup powered by KTM: Hart schlägt Schmidt nach mitreißendem Duell auf dem Red Bull Ring

  • Brian David Hart feiert dritten Saisonsieg
  • Max Schmidt wird im Rahmen der MotoGP knapp Zweiter
  • David Kuban erobert das Podium


Spielberg. Das sechste Rennen des ADAC Junior Cup powered by KTM startete am Sonntagnachmittag nur kurz nach dem Lauf der MotoGP auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg. Die 33 Starter boten den zahlreichen Fans eine beeindruckende Show mit vielen Windschattenschlachten und spannenden Positionswechseln. Nach 13 anstrengenden Runden war es schließlich Brian David Hart (14, ESP), der mit der Sonne um die Wette strahlte, nachdem er seinen dritten Sieg in dieser Saison einfahren konnte.

Hart, der lediglich von der elften Gesamtposition losgefahren war, kämpfte sich schon in den ersten Runden bis auf den zweiten Rang nach vorn. David Kuban (15, CZE) lag zunächst an der Spitze, musste diese aber nach Rennmitte an Hart abgeben und fiel noch einen weiteren Platz zurück. Max Schmidt (14, Wuppertal) hatte indes die zweite Position übernommen und studierte die Linien des 14-Jährigen Führenden genau. In der letzten Runde griff der Deutsche an, musste den Sieg nach einem kleinen Fehler aber abgeben.

Hart gewann nur 0,332 Sekunden vor Schmidt. Kuban schnappte sich derweilen den letzten Podestplatz. Justin Hänse (14, Harth-Pöllnitz) sah die schwarz-weiß-karierte Flagge und fuhr damit sein bisher bestes Ergebnis im ADAC Junior Cup powered by KTM nach Hause. Matyas Konecny (13, CZE) wurde Fünfter, gefolgt von Johann Flammann (17, Soltau).

Lokalmatador Andreas Kofler (13, AUT) nahm neun Punkte für den siebten Platz mit nach Hause. Hinter ihm kamen Till Benedikt Belczykowski (12, Duisburg) und die einzige Dame im Feld, Sarah Göpfert (19, Neukirchen) im Ziel an. Noah Lequeux (14, LUX), der im Qualifying die drittschnellste Zeit zurückgelegt hatte, konnte das Tempo der Spitze im Rennen nicht halten, komplettierte schließlich aber noch die Top-10.

In der Gesamtwertung übernimmt Hart nun die alleinige Führung mit 115 Punkten, gefolgt von Schmidt, der 108 Zähler auf seinem Konto hat. Aaron Schäfer (15, Schorndorf-Buhlbronn) musste sein Rennen unglücklicherweise frühzeitig beenden und geht mit insgesamt 90 Punkten ins Finale, das vom 29. September bis zum 1. Oktober im niederländischen Assen stattfindet.

Die Stimmen der Top-Drei

Brian David Hart (14, ESP), Sieger:
„Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis. Das Wochenende war bis zum Rennen sehr schwierig. Umso glücklicher bin ich jetzt und ich möchte mich bei allen Mechanikern, dem ganzen Team und meiner Familie für die tolle Hilfe bedanken. Ich hatte einen guten Start, weil ich wusste, dass ich gleich weit nach vorne kommen musste. In den ersten Runden fühlte es sich noch etwas seltsam an, aber nach und nach wurde es besser. Max hat mich am Ende überholt, aber ich konnte zurückschlagen. Das Wochenende endete mit einem Sieg und mit der Tatsache, dass wir die Meisterschaft wieder anführen. Besser kann es kaum laufen.“

Max Schmidt (14, Wuppertal), Zweiter:
„Ich bin weiter hinten gestartet und habe mir in den ersten Runden ein hartes Duell mit einer niederländischen Fahrerin geleistet. Schließlich konnte ich sie hinter mir lassen. Dann habe ich mich zunächst etwas zurückgehalten und die anderen beobachtet. In der letzten Runde habe ich Brian David angegriffen und kam vorbei, aber beim Überrunden ist mir der Gang rausgesprungen, wodurch er mich wieder einholen konnte. Ich bin mit dem zweiten Platz zufrieden, allerdings konnte Brian David die Führung mit seinem Sieg ausbauen, also werde ich in Assen alles geben, um wieder nach vorne zu kommen.“

David Kuban (15, CZE), Dritter:
„Das Rennen war wirklich gut. Beim Start lag ich zunächst auf Position zwei und in den ersten Runden an der Spitze der Gruppe. Ich habe versucht mein Tempo und die Spitze zu halten, aber die anderen kamen immer wieder im Windschatten vorbei. Wir haben uns tolle Kämpfe geliefert. Ich habe versucht, mich wieder nach vorne zu kämpfen, aber es hat am Ende nicht geklappt. Insgesamt war das Rennen gut, aber extrem hart. Ich freue mich wirklich sehr über den dritten Platz.“
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