Marco Wittmann startet erstmals von der Pole Position Foto: BMW AG
Marco Wittmann startet erstmals von der Pole Position Foto: BMW AG

Pole-Premiere für Marco Wittmann

Titelaspiranten Rockenfeller und Farfus auf Platz zwei und drei

In seiner Debüt-Saison in der DTM sicherte sich Marco Wittmann zum ersten Mal in seiner Karriere die Pole-Position.

Im letzten Durchgang des Qualifikationstrainings fuhr der 23 Jahre alte BMW-Pilot mit 1:30.894 Minuten die beste Rundenzeit im Circuit Park Zandvoort. "Das ist unglaublich, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Die erste Pole ist etwas ganz Besonderes und mit Startreihe eins haben wir ein geniales Teamergebnis erreicht", sagte Wittmann überglücklich.

Markenkollege Augusto Farfus, der neben dem Gesamtführenden Mike Rockenfeller (Audi) als einziger Fahrer noch die Chance hat, DTM-Champion 2013 zu werden, erreichte mit einer Rundenzeit von 1:30,979 Minuten Startplatz zwei. Rockenfeller war rund drei Zehntelsekunden langsamer als Farfus und geht als Dritter in das neunte DTM-Rennen des Jahres. Gary Paffett wurde als schnellster Mercedes-Benz-Pilot Zwölfter.

Der 29-jährige Rockenfeller, der die Gesamtwertung der populärsten internationalen Tourenwagenserie mit 124 Punkten und 33 Zählern Vorsprung vor Farfus (91 Punkte) anführt, sagte: "Ich hätte es mir natürlich gewünscht, vor Augusto zu stehen. Aber ich war ein wenig nervös, weil es nicht so gut lief. Ich werde natürlich versuchen, das Rennen zu gewinnen. Doch es wird sehr schwer." Weiter erklärte 'Rocky': "Mein Ziel muss es auf jeden Fall sein, einen guten Start zu erwischen, durchzukommen und am Ende auf dem Podium zu stehen."

Sein Verfolger, der 30-jährige Brasilianer Farfus, war mit Platz zwei zufrieden. "Für BMW war das ein super Qualifying. Ich freue mich für Marco. Obwohl Mike unheimlich stark war, hat Marco die Pole geholt. Ich werde im Rennen alles geben und um den Titel kämpfen", sagte Farfus. Um seine Chance auf einen Titelgewinn zu wahren und die Entscheidung auf das Saisonfinale in Hockenheim (18. bis 20. Oktober) zu vertagen, muss der BMW-Pilot in Zandvoort mindestens acht Zähler mehr holen als Rockenfeller. Dem Audi-Piloten würde dagegen ein Sieg oder Platz zwei zum vorzeitigen Triumph genügen.

Gary Paffett war nach dem Aus bereits im zweiten Qualifying-Abschnitt nicht zufrieden. "Wir haben vor dem Qualifying einige Änderungen am Auto vorgenommen und eigentlich war ich sehr optimistisch. Warum es nun so schlecht lief, müssen wir analysieren. Der Rückstand zur Spitze war nicht besonders groß. Aber das zeigt, wie eng es in der DTM zu geht.", sagte der Brite.

Saison 2019