Max Hofer fährt 2017 den zweiten Audi RS3 LMS von PROsport Performance Foto: PROsport Performance
Max Hofer fährt 2017 den zweiten Audi RS3 LMS von PROsport Performance Foto: PROsport Performance

Premiere für Max Hofer in der ADAC TCR Germany

Der Österreicher ist nach Sheldon van der Linde der zweite Pilot für PROsport Performance

Das Team aus Wiesemscheid setzt auf junges Duo: Die 17-Jährigen wechseln aus dem Audi TT Cup in die Tourenwagenserie und starten mit dem neuen Audi RS3 LMS.

Der Rennstall PROsport Performance hat seine Fahrerpaarung für die zweite Saison der ADAC TCR Germany komplett. Wie das Team aus Wiesemscheid bestätigte, wird der Österreicher Max Hofer im Cockpit des zweiten Audi RS3 LMS sitzen. Der 17-Jährige fuhr im vergangenen Jahr im Audi TT Cup und wird seine ersten Rennkilometer im TCR-Wagen absolvieren. Dies gilt auch für Sheldon van der Linde (17, Südafrika), den PROsport in der vergangenen Woche als ersten Fahrer präsentiert hatte.

„Ich kann es kaum erwarten, mit dem Audi RS3 LMS auf die Strecke zu gehen und mich mit all den Gegnern in dieser tollen Serie zu messen. Mein Team und ich sind zuversichtlich, dass wir 2017 eine erfolgreiche Saison fahren werden“, sagte Hofer, der beim Finale der Premierensaison der ADAC Formel 4 2015 im Cockpit des österreichischen Rennstalls Lechner Racing erste Erfahrungen mit dem Formelsport gemacht hatte.

2016 hatte der aus Perchtoldsdorf bei Wien stammende Hofer im Audi TT Cup den siebten Rang belegt. Bei 13 von 14 Rennen kam Hofer dabei ins Ziel, sein bestes Ergebnis war ein dritter Rang in Zandvoort. Sein neuer Teamkollege van der Linde belegte am Saisonende im Audi TT Cup den vierten Gesamtrang.

„Wir haben schon früh gute Rahmenbedingungen für unser TCR-Projekt geschaffen“, sagte PROsport-Teamchef Chris Esser. „Mit Technik-Chef Manfred Wollgarten, der viel Erfahrung aus verschiedenen Markenpokalen besitzt, wollte ich schon lange zusammenarbeiten. Die beiden jungen Piloten haben in der vergangenen Saison im Audi Sport TT Cup starke Vorstellungen abgeliefert und gelten als hochtalentiert und sehr schnell.“

Auch Wollgarten blickt erwartungsvoll auf die neue Saison der ADAC TCR Germany. „Die TCR ist eine aufstrebende Klasse, die ihre Zukunft noch vor sich hat. Es wird interessant werden, mit zwei jungen Nachwuchspiloten und neuen Autos zu arbeiten. Wir fangen praktisch bei Null an. Ich bin optimistisch, dass wir erfolgreich sein werden.“

Quelle: Team

Saison 2019