© ADAC TCR GermanyDie große Rennsport-Familie: Target Competition

Italienisches Team wiederholt den Erfolg aus dem Vorjahr

Im Portrait: Teammeister Target Competition

Meister Josh Files fährt im Target-Honda. Als Titelfavorit gestartet und Erwartungen erfüllt.

Jubel und Partystimmung bei Target Competition: Der Südtiroler Rennstall hat erneut die Teamwertung der ADAC TCR Germany gewonnen. Damit verteidigte nicht nur Meisterfahrer Josh Files (26, Großbritannien) seinen Fahrertitel erfolgreich, auch das Team von Andreas und Markus Gummerer durfte sich über den zweiten Pokal der ADAC TCR Germany freuen.

"Wir sind sehr zufrieden mit dieser Saison. Wir hatten acht Autos am Start in diesem großen Starterfeld, und es sind wenig bis gar keine Fehler passiert im Team", sagt Andreas Gummerer: "Grundsätzlich ist die ADAC TCR Germany für uns die Nummer eins. Wie wir weitermachen, entscheiden wir im Winter. Jetzt erstmal Party gemacht. Aber richtig!"

Die Erwartungen an Target waren vor der Saison sehr hoch. Immerhin hatte das Team 2015 den Titel in der TCR International Series geholt und ein Jahr später auch schon in Deutschland gewonnen. Zudem ist Albert Deuring, der langjährige technische Leiter von ABT Sportsline, für die Technik verantwortlich - und Target stellte als größtes Team der ADAC TCR Germany gleich acht Autos. "Wir haben vor dem Auftakt schon einen gewissen Druck verspürt, das gebe ich zu", sagt Deuring rückblickend.

Doch das Team meisterte die neue Herausforderung und feierte gleich im ersten Rennen den ersten Sieg, und bis der Erfolg in der Teamwertung in Hockenheim schließlich perfekt war, kamen noch fünf weitere dazu. "Nur darum geht es! Um Siege, Pokale und eine Flasche Schampus", sagt der Allgäuer Deuring lächelnd und führt aus: "Gewinnen macht besonders Spaß. Und wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent. Sonst muss ich es gar nicht erst machen, denn ein schöneres und entspannteres Wochenende hätte ich ganz sicher zu Hause."

Nicht nur Josh Files fuhr 2017 für Target Competition, auch Jose Rodrigues (27, Portugal), Gosia Rdest (24, Polen), Jürgen Schmarl (43, Österreich), Kris Richard (22, Schweiz), Tom Lautenschlager (18, Grafenau), Tim Zimmermann (21, Langenargen) und Simon Larsson (20, Schweden) saßen in einem der Target-Wagen. Insgesamt vier Honda Civic TCR und vier Audi RS3 LMS schickte das Team ins Rennen - und das mit Erfolg. Am Ende der Saison hatte Target, für das Josh Files und Kris Richard gewertet wurden, 424 Punkte auf dem Konto. Der AC Mayen e.V. mit Sheldon van der Linde (18, Südafrika) und Max Hofer (18, Österreich) folgten mit 378 Punkten vor Wolf-Power Racing mit Vizemeister Mike Halder (21, Meßkirch) und Alex Morgan (30, Großbritannien).

Ein Schlüssel zum Target-Erfolg ist vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. "Einen großen Reiz macht das Team aus. Andreas kümmerte sich um das Management, Markus macht die Fahrzeugvorbereitung", erzählt Albert Deuring: "Vater und Mutter machen das Catering und kümmern sich um verschiedene andere Dinge. Ich bin halt der Techniker, der versucht, die Autos schnell zu machen. Jeder weiß, was er zu tun hat und was zu machen ist. Wir leiden gemeinschaftlich, und wir freuen uns zusammen. Das ist eine große Familie, das macht einfach Spaß!"


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