Harald Proczyk ist in seinem Hyundai i30 N TCR nicht zu schlagen  Foto: ADAC TCR Germany
Harald Proczyk ist in seinem Hyundai i30 N TCR nicht zu schlagen Foto: ADAC TCR Germany

Hyundai-Doppelsieg im Sonntagsrennen

Ex-Meister Harald Proczyk gewinnt vor FIA WTCR-Champion Norbert Michelisz

Ex-Meister Harald Proczyk gewinnt vor FIA WTCR-Champion Norbert Michelisz. Honda Civic TCR-Pilot Dominik Fugel bleibt Tabellenführer.

Zwei Hyundai an der Spitze im vierten Saisonrennen der ADAC TCR Germany: Angeführt von Vizemeister Harald Proczyk (44, Österreich, HP Racing International) hat Hyundai einen Doppelsieg auf dem Nürburgring gefeiert. Der Österreicher setzte sich am Sonntag vor FIA WTCR-Champion Norbert Michelisz (36, Ungarn, Hyundai Team Engstler), der das erste Rennen am Samstag gewonnen hatte, und Tabellenführer Dominik Fugel (23, Chemnitz, Profi Car Honda ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR durch. Bester Pilot der Honda Junior Challenge war Marcel Fugel (19, Chemnitz, Profi Car Team Halder) auf Platz fünf, Proczkys Teamkollege Jan Seyffert (22, Stuttgart) belegte Platz vier.

"Natürlich freue ich mich über den Sieg, ich bin Racer, ich will immer gewinnen", sagte Proczyk, der seinen ersten Saisonsieg feierte: "Nachdem ich den Start gestern versemmelt habe, bin ich umso glücklicher, dass es diesmal so gut geklappt hat.". Samstagssieger Michelisz rundete sein starkes Wochenende in der ADAC TCR Germany mit Rang zwei ab und war ebenfalls zufrieden: "Mein Ziel war, auf das Podium zu kommen. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis, es gab tolle Zweikämpfe, weil ich ja von der dritten Reihe aus gestartet bin."

Sechste wurde Gaststarterin Jessica Bäckman (22, Schweden, Target Competition) im Hyundai i30 N TCR vor Hyundai-Pilot Antti Buri (31, Finnland, Hyundai Team Engstler) und Junior René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger) im VW Golf GTI TCRI. Für Buris Teamkollegen Nico Gruber (18, Österreich), der als Tabellenführer angereist war, endete das Wochenende dagegen mit einer Enttäuschung: Wie bereits am Samstag schied der junge Österreicher auch am Sonntag aus und blieb ohne Punkte.

Beim Start zog Antti Buri von Platz zwei direkt an Pole-Setter Gruber vorbei und übernahm die Führung. Hyundai-Pilot Gruber konnte zunächst seinen zweiten Platz vor Gaststarter Andreas Bäckman (24, Schweden, Target Competition) behaupten und musste sich kurz danach mit Ex-Champion Proczyk auseinandersetzen, der Bäckman überholt hatte. Im Duell mit Proczyk blieb Gruber zunächst vorne, ehe er mit einem Problem an seinem Hyundai ausrollte und das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte.

Kurz darauf musste Antti Buri eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse antreten, weil sich der Finne einen Frühstart geleistet hatte. Davon profitierte Proczyk, der die Führung übernahm und sie bis zum Schluss nicht mehr hergab. Norbert Michelisz, von Platz fünf hinter Proczyk gestartet, folgte 3,4 Sekunden dahinter, auch Dominik Fugel und Jan Seyffert konnten ihre Plätze mit wenig Mühe behaupten.

Für die ADAC TCR Germany geht es in fünf Wochen weiter: Vom 18. bis 20. September steigen in Hockenheim die Saisonrennen fünf und sechs. SPORT1 zeigt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, mindestens ein Lauf pro Wochenende ist dabei im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Online werden die Läufe bei SPORT1.de, adac.de/Motorsport, auf der Facebookseite der ADAC TCR Germany und im YouTube-Kanal des ADAC übertragen.

Saison 2020