ADAC Stiftung Sport·26.1.2021

Gemeinsam für den Nachwuchs: ADAC Stiftung Sport und DMSB bündeln ihre Kräfte

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Die Nachwuchsförderung im Motorsport wird neu ausgerichtet. Alle DMSB-Mitgliedsorganisationen arbeiten zusammen, das Scouting, die Ausbildung und die Förderung erfolgt nach Vorgaben des DOSB.

Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) und die ADAC Stiftung Sport ziehen bei der Sportförderung im Motorsport künftig an einem Strang. Die beiden Institutionen bündeln ab 2021 sukzessive ihre Kräfte in der Nachwuchs- und Leistungssportförderung und führen ihre bisher getrennten Fördermaßnahmen zusammen. Das gemeinsame Ziel: Durch die Konzentration der bisher separaten Programme deutschen Top-Talenten den Sprung an die Weltspitze und in den professionellen Motorsport zu erleichtern.

„Auf den verschiedenen vom DOSB vorgegebenen Kaderstufen werden Athleten künftig gemäß ihrem Leistungspotenzial gefördert – unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer der DMSB-Mitgliedsorganisationen“, erklärt Jürgen Hieke, Vorsitzender der deutschen motor sport jugend. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der ADAC Stiftung Sport ein noch umfassenderes und stringenteres Konzept ins Leben zu rufen, das den Sportlern eine nachhaltige Förderung gewährleistet.“

Für die ADAC Stiftung Sport ergänzt der Vorsitzende des Vorstands Wolfgang Dürheimer: „Wir wollen durch Bündelung aller verfügbaren Kräfte und Fördermittel in Deutschland unseren Top-Talenten in allen Motorsportdisziplinen den Weg in die internationale Spitze des Motorsports ermöglichen. Dazu bringen wir über 20 Jahre Erfahrung in der Talentförderung ein.“

Alle Mitgliedsorganisationen unter dem Dach des DMSB konzentrieren ihre Nachwuchsförderung und legen das Scouting, die Förderung und Ausbildung der Talente sowie die Ausbildung von Trainern in die Hände von DMSB und der ADAC Stiftung Sport. Die ADAC Stiftung Sport verfügt über langjährige Expertise bei der Förderung junger Sportler, so etwa die späteren Formel-1-Stars Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg und Timo Glock sowie die Motorrad-Asse Ken Roczen und Max Nagl. Die deutschlandweit einheitliche Förderung wird nach einem transparenten System durchgeführt und ist offen für die besten Talente aus allen Trägervereinen und weiteren Mitgliedern des DMSB in sämtlichen Motorsportdisziplinen. Dazu zählen neben ADAC, AvD und DMV auch die DMSB-Mitglieder ACV, ADMV, VFV, PCD sowie die 15 Landesmotorsportfachverbände.

Profis sorgen für die Betreuung von der Sichtung bis zum Meistertitel

Auf dem Weg von der Nachwuchssichtung bis in den Spitzensport können Talente in Zukunft auf ein transparentes System vertrauen. Der DMSB übernimmt dabei als Dachverband die Gestaltung der Rahmenbedingungen – wie etwa die Regelwerke für den Nachwuchs- und Leistungssport in der Leistungssportrichtlinie, die Ausrichtung an den Empfehlungen und Richtlinien des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB) sowie die weitere Professionalisierung des Leistungssportpersonals. Die ADAC Stiftung Sport bringt ihre große operative Erfahrung ein, so wird sie ihre Expertise in die Durchführung von Sichtungen und Trainings sowie die laufende Betreuung der Sportler vor, während und nach der Saison einbringen. Basis für die Förderung wird in Zukunft ein mehrstufiges Kadersystem sein, das vom (Nachwuchs-)Talent bis zum etablierten Athleten im internationalen Spitzensport reicht. Die Förderung und Auswahl auf der untersten Ebene (D- und D/C-Kader) werden auch in Zukunft die Landesmotorsportfachverbände selbstständig ausführen. Die besten Talente werden auf Empfehlung der Trägervereine, der weiteren Mitglieder oder der Landesmotorsportfachverbände in Sichtungen nach objektiven und nachvollziehbaren Kriterien für die Kaderstufen C, B und A ausgewählt. Als Maßstab werden dabei unter anderem die sportlichen Leistungen, aber auch ein Katalog von Rahmenbedingungen herangezogen. Wer danach in die Förderung aufgenommen wird, der kann auf eine umfangreiche nachhaltige Betreuung durch professionelle Trainer und Experten vertrauen, die vom Einstieg bis zum Kampf um internationale Meistertitel aus einem Guss ist.