Die Elite der deutschen ADAC Kartslalom-Fahrerlnnen traf sich in Verden Foto: ADAC
Die Elite der deutschen ADAC Kartslalom-Fahrerlnnen traf sich in Verden Foto: ADAC

Kartslalom-Nachwuchs beim Bundesfinale in Verden

Es kann nur Eine(n) geben!

Die Elite der deutschen ADAC Kartslalom-Fahrerlnnen traf sich in Verden, um in fünf Altersklassen die oder den Beste(n) zu finden.

Nach monatelanger Vorbereitung war es am vorletzten Oktoberwochenende 2012 soweit: Die Elite der deutschen ADAC Kartslalom-Fahrerlnnen, im Alter von 8 bis 18 Jahren, traf sich in Verden, um in fünf Altersklassen die oder den Beste(n) zu finden. Der ADAC Bundessieger 2012 wurde dieses Jahr in Niedersachsen an der Aller ermittelt.

Ausrichter in Verden an der Aller war der Automobilclub Verden, in Kooperation mit dem ADAC Weser-Ems und den benachbarten Ortsclubs. Diese wählten einen Exerzierplatz eines ehemaligen Kasernengeländes als Veranstaltungsort für den Bundesendlauf im ADAC Kartslalom Cup. Wo früher Soldaten ihre Runden drehten, durchfuhren nun 255 Nachwuchsfahrerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet einen eng gesteckten Parcours.

Los ging es am Samstag mit der Vorstellung der Klassenteilnehmer K3, K2 und K1. Danach wurde es gleich ernst, das Finale der 12- bis 13-jährigen (K3 - Jahrgänge 99/00) stand an. In der Klasse 3 sicherte sich Christian Bachmann aus dem Regionalclub Nordbayern den Titel vor dem Nordbadener Tim Schmidt und Jakob Siebert aus Schleswig Holstein.

Als Nächstes ging die Gruppe K2 (Jahrgänge 01/02) an den Start. Hier durchquerte Sarah Kobbe aus Wolfenbüttel als Schnellste den knapp 500 Meter langen Parcours. Sie verwies die beiden Jungs aus Schleswig-Holstein und aus dem Saarland auf die Plätze hinter ihr. Juslin Schmiel aus Fahrdorf wurde Zweiter und Jannik Breidt aus Weißkirchen Dritter.

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages gingen dann die 8- bis 9-jährigen Starter der Klasse 1 (K1 - Jahrgänge 03/04) in die 1,65 Meter breite Fahrspur. Bei strahlendem Sonnenschein in Verden sah ein begeistertes Publikum einen strahlenden Sieger. Hendrik Träber aus Herxheimweyher (RC Pfalz) fuhr schneller als JiII Mauritz Heinz aus Eisenach (RC HessenThüringen) und verwies den Viernheimer Maximilian Schulte (RC Nordbaden) auf Platz 3. Der Veranstaltungstag endete mit einer Siegerehrung und anschließenden Abschlussfeier im großen Festzeit.

Am Sonntag ging es dann mit dem Einmarsch und der Vorstellung der Klassen K4 (Jahrgänge 97/98) und K5 (Jahrgänge 94/95/96) los. Die Gruppe der 14- bis 15-jährigen wurde diesmal von zwei Mädels aus dem Saarland dominiert. Den Sieg sicherte sich Kristin Trampert vor ihrer "Kollegin" vom MSF Hochwald Annika Stroh. Der Dritte Platz ging an den ADAC Mittelrheiner Tobias Klatt.

Den Schluss der Veranstaltung machte die Klasse 5 (Jahrgänge 94-96) mit den ältesten Startern des Bundesendlaufs. Bei den 16- bis 18-jährigen siegte ebenfalls eine Frau: Die Regensburgerin Andrea Lorenz vom ADAC Regionalclub Südbayern sicherte sich den Sieg vor Manuel Elfner (Heiligenkreuzsteinach/RC Nordbaden) und Jannick Anglade (Losheim/Saarland).

Nachdem alle Kartmotoren abgestellt waren, wurde mit Spannung das Ergebnis der Mannschaftswertung erwartet. Von jedem ADAC-Regionalclub werden hier Platzierungen des jeweils besten Teilnehmers aus jeder Klasse gewertet. Der Mannschaftspokal ging dieses Jahr - mit vier von fünf "Top fünf" Platzierungen inklusive eines Bundessiegers - an den ADAC Saarland. Den zweiten Platz sicherte sich der ADAC Nordbaden mit vier Platzierungspunkten weniger. Mit 11 Platzierungspunkten hinter den "Badensern" sicherte sich der ADAC Südbayern den dritten Platz der Mannschaftswertung.

Für den ADAC Weser-Ems und die gesamte Region sei die Vergabe des Bundesendlaufs nach Verden ein bedeutendes Prädikat und eine hohe Auszeichnung, heißt es von Peter H. Rumpfkeil, Sportleiter beim ADAC Weser-Ems und Organisationsleiter des Endlaufs. Die Mitglieder des mit der Veranstaltung beauftragten AC Verden hätten sich mit unglaublicher Begeisterung und Eifer dieser Aufgabe angenommen. Ein Dank gelte auch den anderen Helfern aus den benachbarten Ortsclubs sowie den Sponsoren, Freunden und Gönnern.

Saison 2019