Das Technik Museum Sinsheim war Schauplatz Foto: ADAC Kartslalom Bundesendlauf
Das Technik Museum Sinsheim war Schauplatz Foto: ADAC Kartslalom Bundesendlauf

ADAC Kartslalom Bundesendlauf 2019

255 Teilnehmer in fünf Altersklassen

Nach 1993 und 2001 war der ADAC Nordbaden vom 18. bis 20. Oktober 2019 bereits zum dritten Mal Ausrichter des ADAC Kartslalom Bundesendlauf.

255 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet - die jeweils drei besten Fahrer ihrer Regionalclub Meisterschaft in jeweils fünf Altersklassen - reisten in den Kraichgau, um sich auf dem Areal des Technik Museum Sinsheim dem Wettkampf der besten ADAC Kartslalom Fahrer zu stellen.

Im Schatten der beiden bekanntesten Überschallflugzeuge der zivilen Luftfahrgeschichte, Tupolev TU-144 und Concorde, und eingerahmt von weiteren Flugzeugen sowie einem imposanten Lastenhubschrauber bot der Platz eine spektakuläre Kulisse für den Endlauf.

Denkbar schlechte Wetterprognosen kündigten bereits im Vorfeld eine nasse Veranstaltung und damit schwierige Platzverhältnisse für die 7- bis 18-jährigen Teilnehmer an.

Wenngleich die erste Klasse am Samstag im Regen an den Start ging, waren die Niederschläge doch deutlich geringer als befürchtet. Am Sonntag zeigte sich der Oktober in zunehmendem Maße von seiner goldenen Seite, wodurch die jüngsten Teilnehmer auf Slickreifen fahren konnten.

Den Tanz um die Pylonen meisterten in der ersten Klasse, die an den Start ging - der Klasse 3 - Elias Frey, ADAC Pfalz (1.), Antony Collin Hartz, ADAC Saarland (2.) und Sebastian Romberg (3.), ebenfalls ADAC Pfalz, am besten.

Nach der Mannschaftsvorstellung der Klassen 3, 4 und 5 konnte Cedric Hör vom ADAC Nordbaden in der Klasse 4 den 2. Platz bei seinem "Heimspiel" einfahren, eingerahmt von den beiden Südbayern Simon Maier (1.) und Moritz Groll (3.).

Die ältesten Teilnehmer machten den Abschluss des ersten Tages und mussten sich mit einsetzendem Regen auseinandersetzen. Dies gelang Tom Krämer vom ADAC Nordbaden am besten. Zeitgleich mit Kevin Konnerth vom ADAC Württemberg und vor Nico Dercho vom ADAC Südbayern krönte er seine Leistung und wurde durch die schnellere Einzelzeit in den zwei gewerteten Durchgängen zum Bundesendlaufsieger in Klasse 5.

Der Sonntag begann so wie der Samstag aufgehört hat - nämlich mit einem Klassensieg des ADAC Nordbaden: Leonardo Pereira gewann hauchdünn vor Jonas Ostermeier vom ADAC Südbayern und Josephine Magnien vom ADAC Pfalz, ehe - nach der Vorstellung der Teams aus den Klassen 1 und 2 - die mit 7 bis 9 Jahren jüngsten Teilnehmer als letzte Klasse an den Start gingen.

Auch in dieser Klasse konnte ein Lokalmatador einen der ersten drei Plätze erreichen: Mit knappem Vorsprung vor Leon Hauschild vom ADAC Pfalz wurde Daniel Lang aus Nordbaden Zweiter. Sieger bei den Jüngsten wurde Silas Margradt aus dem Saarland.

Zum krönenden Ende der Veranstaltung durfte sich der ausrichtende Regionalclub ADAC Nordbaden über den Sieg in der Mannschaftswertung freuen. Mit einer Ausnahme (Klasse 3) waren in jeder Altersklasse Fahrer des ADAC Nordbaden unter den Top 3: Zwei Klassensiege und zwei zweite Plätze sorgten für ein deutliches Resultat in der Mannschaftswertung vor dem ADAC Südbayern und dem ADAC Württemberg.

Saison 2019