Max Schmidt über seine Saison 2017 Foto: ADAC/Schneider
Max Schmidt über seine Saison 2017 Foto: ADAC/Schneider

Zielsetzungen deutlich übertroffen

Fünf Fragen an Max Schmidt

Zum Saisonabschluss blickt Champion Max Schmidt auf das Jahr 2017 im ADAC Junior Cup powered by KTM zurück.

Wie verlief deine Saison 2017?
2017 war eine echt tolle Saison. Beim Einführungslehrgang in Misano hatte ich schon ein gutes Gefühl und ich konnte mich direkt an das neue Bike gewöhnen. Natürlich waren die drei Trainingstage und das hervorragende Coaching sehr hilfreich. Beim ersten Event in Assen kam ich auch sehr gut zurecht und ich konnte direkt im ersten Rennen mein Saisonziel (Top-5) erreichen. In Oschersleben bei der Speedweek habe ich mir sogar Hoffnungen auf einen Podiumsplatz gemacht. Im Rennen habe ich es dann geschafft meine ersten beiden Pokale zu sichern und im zweiten Lauf konnte ich mich sogar gegen Aaron durchsetzen und den zweiten Platz holen. Ab sofort ging die Leistungskurve bei mir stark nach oben. Bei der MotoGP am Sachsenring kämpfte ich mich an die Spitze und fuhr den ersten Sieg ein. In Brünn war ich im Rennen zum erstem Mal in einer sehr großen Gruppe und ich konnte mich nicht richtig durchsetzen. Trotzdem war ich mit dem Podiumsplatz sehr zufrieden. Auf dem Red Bull Ring profitierte ich von Aarons Ausfall und kam direkt hinter Brian als Zweiter ins Ziel. Nun ging es zum Saisonfinale in Assen, wo ich noch Chancen auf den Titel hatte. Im ersten regenreichen Rennen setzte ich mich an die Spitze und Brian fiel aus, somit übernahm ich den ersten Platz in der Gesamtwertung. Im zweiten Lauf ging es heiß her, aber ich nahm mich etwas zurück und kam als Zweiter hinter Brian ins Ziel. Somit sicherte ich mir den Meistertitel. Das Bike und die Saison im ADAC Junior Cup powered by KTM waren eine Hammererfahrung und ich bin froh, dass ich mir direkt im erstem Jahr den Titel holen konnte.

Was war dein persönliches Highlight?
Mein persönliches Highlight war das Rennen auf Sachsenring, wo ich vor dem Fahrerfeld der MotoGP glänzen konnte und - nachdem ich durch einen Fahrfehler von hinten los fuhr - an allen anderen vorbei und im Regen davonfahren konnte.

Welches Rennen war am Schwierigsten?
Das schwierigste Rennen war das Regenrennen in Assen. Ich wusste, dass ich schnell im Regen bin, aber die Meisterschaft stand auf dem Spiel und ich konnte keinen Sturz riskieren, sonst wäre die Meisterschaft futsch gewesen.

Was war dein Ziel für diese Saison?
Mein Ziel war es, mich über die Saison hinweg immer weiter zu steigern und in den Rennen unter den Top-5 zu landen. Diese Ziele habe ich mit dem Meistertitel deutlich übertroffen.

Wie soll deine Zukunft aussehen?
Nächstes Jahr möchte ich gern in der Standard-Klasse des ADAC Northern Europe Cups starten. Weiterhin hoffe ich, dass ich in fünf Jahren den Sprung in die Weltmeisterschaft geschafft habe.

Saison 2018