Artem Maraev fährt 2018 im Red Bull MotoGP Rookies Cup Foto: ADAC Junior Cup
Artem Maraev fährt 2018 im Red Bull MotoGP Rookies Cup Foto: ADAC Junior Cup

Vom ADAC Junior Cup powered by KTM in die MotoGP

Große Chance in der Saison 2019

Artem Maraev (ADAC Junior Cup powered by KTM-Meister 2018) und Phillip Tonn (ADAC Mini Bike Cup-Meister 2017) steigen auf.

Nur wenige Stunden nach dem Finale im ADAC Junior Cup powered by KTM, ging es für zahlreiche talentierte Piloten direkt weiter nach Spanien, denn in der ersten Oktoberwoche fand in Guadix das Auswahlevent für den Red Bull MotoGP Rookies Cup 2019 statt. Artem Maraev, David Kuban, Adam Kakuszi und Freddie Heinrich aus dem ADAC Junior Cup powered by KTM sowie Lucy Michel und Florian Weiss aus dem ADAC Mini Bike Cup 2018 reisten direkt weiter. Der amtierende ADAC Junior Cup powered by KTM-Champion schaffte schließlich den Durchbruch.

Artem Maraev wurde für den Red Bull MotoGP Rookies Cup 2019 ausgewählt und wird damit in der kommenden Saison im Rahmen der MotoGP an den Start gehen. Der 15-Jährige berichtet: „Die Tage bei der Auswahl in Spanien waren ziemlich schwierig. Zunächst einmal war es nicht leicht, mich schnell an das Motorrad zu gewöhnen. Mein Ziel war es, am ersten Tag weiterzukommen und mich dann weiter anzupassen, um mein Niveau zu zeigen.“

„Alle Fahrer waren extrem stark und ich war mir nicht sicher, wie es ausgehen würde“, erklärt der amtierende Meister des ADAC Junior Cup powered by KTM aus dem russischen Moskau weiter. „Allerdings habe ich mir schon erhofft, dass ich ausgewählt werde, wenn ich nur den ersten Tag schaffe. Ich brauchte die zwei weiteren Sessions, um meine Fähigkeiten zu zeigen. Glücklicherweise konnte ich ein paar gute Runden fahren und kam weiter. Danach lief es besser, das Motorrad fühlte sich gut an und mein Ziel war es, fünf schnelle Runden abzuliefern. Mit der Hilfe meines Teams habe ich mich gut vorbereitet und bin eine der schnellsten Rundenzeiten am letzten Tag gefahren.“

„Bevor sie die ausgewählten Fahrer für 2019 bekannt gaben, war ich entspannt, denn ich wusste, dass ich mein Bestes gezeigt hatte“, so Maraev ruhig. Nun ist der schnelle Russe glücklich, dass er 2019 einen weiteren großen Schritt gehen kann. „Ich freue mich sehr, dass ich 2019 im Red Bull MotoGP Rookies Cup fahren kann und damit eine Chance habe, meine Karriere stark fortzusetzen und das im Rahmen der MotoGP. Ich möchte mich bei meinen Eltern, meinen Partnern und meinem ganzen Team bedanken, die es möglich gemacht haben. Außerdem möchte ich einen großen Dank an alle vom ADAC Junior Cup powered by KTM aussprechen. Ich hatte eine tolle Saison, die mich definitiv weitergebracht hat. Es ist der beste Weg, um sich auf den Red Bull MotoGP Rookies Cup vorzubereiten.“

Auch Phillip Tonn hat großen Grund zur Freude: „Für mich ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen, dass ich 2019 im Red Bull MotoGP Rookies Cup fahren darf.“ Der ADAC Mini Bike Cup-Meister aus 2016 und 2017 berichtet: „Am ersten Tag wurden wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt, ich fuhr in der ersten Gruppe und war sehr aufgeregt, weil ich weder die Strecke noch das Motorrad kannte. Ich bin also ins kalte Wasser gesprungen, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Am Nachmittag lief es schon besser, ich war dennoch aufgeregt, aber es wurde verkündet, dass ich weiterkomme.“

„Am zweiten Tag waren wir wieder in neuen Gruppen und ich fuhr als Zweiter raus. Ich war wieder sehr nervös, hatte aber ein sehr gutes Gefühl. Im zweiten Turn am Nachmittag hat es sehr viel Spaß gemacht, alles war perfekt: das Motorrad, das Wetter und die Strecke. Dabei war ich auch sehr schnell. Das Warten bis zur Verkündung war wirklich extrem hart, als es dann aber endlich losging, war ich einfach nur sprachlos. Ich konnte es zwei Tage lang gar nicht glauben“, gibt der 13-Jähige zu.

Nun kann das deutsche Nachwuchstalent kaum erwarten, dass die Saison 2019 beginnt. „Wir fahren mit der MotoGP und wir können ins Fahrerlager und kommen unseren Idolen näher. Mein großes Vorbild ist Marc Marquez. Ich kann es kaum erwarten, es ist ein richtig gutes Gefühl. Ich kann es kaum erwarten, wieder auf das Motorrad zu steigen, denn es ist sehr schnell und macht richtig viel Spaß.“

Saison 2019