Der ADAC Jetboot Cup verspricht Speed und Adrenalin pur  Foto: ADAC Jetboot Cup
Der ADAC Jetboot Cup verspricht Speed und Adrenalin pur Foto: ADAC Jetboot Cup

Starkes Feld im ADAC Jetboot Cup 2016

Neue Bestmarke

Internationales Starterfeld mit über 30 Piloten aus vier Nationen. Auftakt der ADAC Jetboot Cup-Serie am 21./22. Mai in Brodenbach.

Der ADAC Jetboot Cup geht 2016 mit einem starken Feld in die dritte Saison. Insgesamt haben 34 Piloten aus fünf Nationen ihre Nennung abgegeben - eine neue Bestmarke für die 2014 aus der Taufe gehobene Rennserie. Der gemeinsam mit dem Deutschen Jetsport-Verein e.V. ausgetragene ADAC Jetboot Cup geht 2016 bei vier Veranstaltungen im Rahmen des ADAC Motorboot Masters an den Start. Den Auftakt der Serie bildet das Event in Brodenbach am 21./22. Mai. In dieser Saison ergänzt die neue Nachwuchsklasse Spark die bestehenden vier Klassen Runabout Open, Runabout Stock, Ski Open und Ski Stock. So wird die Rennserie gerade auch für Neueinsteiger und junge Wassersportler noch attraktiver.

Gefahren wird im ADAC Jetboot Cup mit Jetbooten nach dem gültigen Reglement des internationalen Jetboot-Verbandes IJSBA (International Jet Sports Boating Association), die in der Einsteigerklasse Spark über bis zu 110 PS verfügen. In der Königsklasse, der Runabout Open, sind Boote mit bis zu 500 PS am Start - Speed und Adrenalin sind so garantiert. Das macht die Faszination dieser Rennserie aus, die den ADAC Jetboot Cup für die Zuschauer an den Rennstrecken überaus spannend macht.

Russ und Hoffmann Titelanwärter 2016 - Deutsche Piloten auf internationalem Parkett

Mit Titelambitionen starten Nico Russ (Neunhofen), Patrick Hoffmann (Saarbrücken), Sieger Runabout Open und Runabout Stock 2015, und Burak Erverdi (Hamburg), der nach einem Jahr Pause wieder angreifen will. Erverdi: "Mein oberstes Ziel ist der deutsche Meistertitel in der Runabout Open und Runabout Stock. Dafür werde ich hart arbeiten". Auch Frank Lilienfeld (Kotteritz) und Luc Hermsen (NED), die Gewinner der Ski Stock und Ski Open 2015, sind 2016 heiße Favoriten auf den Titel.

Die kompletten Teilnehmerlisten des ADAC Jetboot Cup stehen online unter
Teilnehmerliste Runabout Open 2016
Teilnehmerliste Runabout Stock 2016
Teilnehmerliste Ski Open 2016
Teilnehmerliste Ski Stock 2016
Teilnehmerliste Spark 2016

Der Rennkalender in der Übersicht

21.05. - 22.05.2016 Brodenbach
27.08. - 28.08.2016 Berlin-Grünau
10.09. - 11.09.2016 Rendsburg
24.09. - 25.09.2016 Düren

Der ADAC Jetboot Cup in der Übersicht

Das Format
Die Serie umfasst vier Veranstaltungen im Rahmen des ADAC Motorboot Masters mit Events in Brodenbach, Berlin-Grünau, Rendsburg und Düren. Es wird eine Fahrerwertung ausgeschrieben, der Pilot mit den meisten Punkten nach allen Rennen ist "ADAC Jetboot Cup Sieger / Deutscher Meister" der jeweiligen Klasse.

Die Klassen
Gefahren wird in den insgesamt fünf Klassen Runabout Open, Runabout Stock, Ski Open und Ski Stock sowie - erstmals in diesem Jahr - der Einsteigerklasse Spark für junge Talente.

Die Jetboote
Zugelassen sind ausschließlich Jetboote der Klassen Spark, Ski Stock, Ski Open, Runabout Stock und Runabout Open, die dem jeweiligen Reglement des internationalen Jetboot-Verbandes IJSBA (International Jet Sports Boating Association) und dem ADAC-Reglement entsprechen. Angetrieben werden die Jetboote von Zwei- und Viertakt-Saugmotoren sowie Turbo- oder Kompressoraufladung. Ein System der Jetboot-Einstufung stellt die Chancengleichheit sicher, die Einhaltung des Reglements wird von den ADAC Jetboot Cup-Serienkommissaren überwacht.

Das Training
Jedes Wochenende beginnt mit einem freien Training über rund 15 Minuten in der jeweiligen Klasse, in denen sich alle Piloten mit dem jeweiligen Kurs vertraut machen können und um das perfekte Set-Up für ihr Sportgerät zu finden.

Die Rennen
An jedem Wochenende werden pro Klasse jeweils drei Rennläufe ausgetragen, ein Lauf am Samstag, der zweite und dritte am Sonntag. Jeder Lauf in der Runabout Open geht über zwölf Minuten (plus einer Runde), in allen weiteren Klassen über jeweils zehn Minuten (plus einer Runde).

Der Start
Die Startaufstellung für den ersten Lauf der jeweiligen Klasse wird ausgelost. Die Startaufstellung für den zweiten Lauf ergibt sich aus dem Ergebnis des ersten Laufs, die des dritten Rennens aus dem Ergebnis des zweiten Laufs. Beim Start müssen die Piloten die Linie bis zur ersten Wendeboje oder einer vorab festgelegten Startboje halten. Der Start selbst erfolgt stehend von einem Startsteg, beziehungsweise aus dem Wasser oder fliegend (Indianapolis Start). Je nach Gegebenheiten vor Ort kann der Start variieren.

Die Punkteverteilung
Der jeweilige Sieger eines Rennens erhält 25 Punkte, der Zweitplatzierte 20, der Drittplatzierte 16 und für Platz vier werden 13 Punkte vergeben. Die Punkteverteilung in der Übersicht: Platz 1/25 Punkte - 2/20 - 3/16 - 4/13 - 5/11 - 6/10 - 7/9 - 8/8 - 9/7 - 10/6 - 11/5 - 12/4 - 13/3 - 14/2 - 15/1