Neuling Markus Schick sorgte 2016 im Runabout Open für Furore Foto: ADAC Jetboot Cup
Neuling Markus Schick sorgte 2016 im Runabout Open für Furore Foto: ADAC Jetboot Cup

Nach ganz oben - Die Gewinner der Saison 2016

Fans und Zuschauer sind begeistert von den spannenden und actionreichen Duellen im ADAC Jetboot Cup

Vor dem Saisonstart am 20. / 21. Mai auf der Mosel in Brodenbach stellen wir die Gewinner der fünf Serien im ADAC Jetboot Cup kurz vor.

Fans und Zuschauer sind begeistert von den spannenden und actionreichen Duellen bei den ADAC Motorboot und Jetboot-Rennserien. Vor dem Saisonstart am 20. / 21. Mai auf der Mosel in Brodenbach stellen wir die Gewinner der fünf Serien im ADAC Jetboot Cup kurz vor.

Im Runabout Open, der leistungsstärksten Serie des ADAC Jetboot Cup mit bis zu 500 PS starken Booten, sorgte ein Neuling in der vergangenen Saison für Furore: Für den 1987 geborenen Markus Schick war es die Bekanntschaft mit Nico Russ, Runabout Open-Champion 2015, die den Österreicher neugierig auf den ADAC Jetboot Cup machte. Sein Ziel für die erste Renn-Saison formulierte Schick von Anfang an ganz klar: "ADAC Champion 2016! Was sonst?" Aber erst in einem fesselnden Showdown beim Saisonfinale in Düren setzte sich der 29-Jährige gegen seine Freunde Burak Everdi und Russ durch. Doch nicht der reine Wettkampf war ihm wichtig, denn "jeder lässt dem anderen Platz zu leben, wir haben keine extreme Rivalität."

Patrick Hoffmann aus Saarbrücken gehört zu den Piloten mit der größten Erfahrung im ADAC Jetboot Cup, bereits seit 1996 ist er auch international am Start. Die Saison 2016 verlief für den 47-Jährigen Titelverteidiger im Runabout Stock jedoch durchwachsen: Gehandicapt durch einen angebrochenen Halswirbel sowie einen Trizeps-Abriss im linken Arm, musste sich Hoffmann auf die Rennen im Runabout Stock konzentrieren. Mit Erfolg, konnte er doch seinen Titel von 2015 verteidigen. Auch 2017 startet er beim ADAC Jetboot Cup. Weitere Events für den "Jetboot-Globetrotter" sind darüber hinaus in Holland, Belgien, Österreich, Frankreich und beim Kings Cup in Thailand geplant.

Mit drei Laufsiegen beim Saisonfinale des ADAC Jetboot Cup in Düren kürte sich Olaf Stern aus Helvesiek / Niedersachsen nach einer tollen Saison zum Sieger im Ski Open. Auch im Ski Stock hätte es für den Doppelstarter um ein Haar zum Titel gereicht - gerade einmal zwei Punkte trennten den 45-Jährigen in der Endabrechnung von Gesamtsieger Philipp Weis. Nach zwei zweiten Plätzen im Ski Open und Ski Stock 2015 zeigte sich Stern sehr zufrieden. Auch die Planungen für 2017 standen direkt nach dem Finale in Düren für Stern fest: "Wir haben bei den Rennen wirklich optimale Bedingungen für unseren Wassersport. Ich bin also auf jeden Fall wieder mit von der Partie!"

Schon seit elf Jahren ist Philipp Weis im Jetbootsport aktiv, obwohl der Youngster erst 2014 beim Saisonfinale des ADAC Jetboot Cup in Düren einen Lauf im Ski Open bestritt und zum ersten Mal ein wenig Rennaction schnupperte. Nach dem vierten Platz Stock 2015 krönte sich der 19-Jährige aus Lohr / Main in der vergangenen Saison zum Sieger der Klasse Ski Stock. 2017 steht für den Schreinerlehrling ein Wechsel in die Runabout Stock-Klasse an: "Ich werde mich erst einmal orientieren. Aber wenn ich gut vom Start wegkomme, kann ich vielleicht weit vorne landen", gibt sich Weis mit Blick auf sein Debut optimistisch.

Auch wenn Nico Russ seinen Titel im Runabout Open gerne verteidigt hätte, war der überlegene Sieg in der neuen Einsteigerklasse Spark dennoch ein mehr als versöhnlicher Abschluss der Saison 2016 für den 41-Jährigen aus Neunhofen / Thüringen. Bereits nach dem letzten Lauf stand für Nico Russ jedoch fest, dass er im kommenden Jahr nicht mehr aktiv im ADAC Jetboot Cup dabei sein wird, denn ihm fehlt die Zeit fürs Training: "Ich hoffe aber, bei dem ein oder anderen Rennen als Gaststarter dabei zu sein." Dem Jetbootsport wird Russ jedoch nicht gänzlich verloren gehen: "Ich bleibe dem Sport auf jeden Fall treu und werde dem ein oder anderen als Mechaniker unterstützen."