Burak Erverdi startet im ADAC Jetboot Cup  Foto: ADAC Motorsport
Burak Erverdi startet im ADAC Jetboot Cup Foto: ADAC Motorsport

Drei Fragen an Burak Erverdi

Richtig gute Rennserie auf einem hohen Niveau

Ende Mai startet die ADAC Motorbootsaison 2016. Wir stellen Piloten des ADAC Jetboot Cup kurz vor.

Wie bist Du zu diesem Sport gekommen?
"Ich komme aus Hamburg und bin praktisch mit dem Wassersport groß geworden. Meine Familie hatte zuerst ein kleines Boot, mit dem wir auf der Elbe und der Ostsee geschippert sind. Als ich älter wurde, habe ich Wasserski und Wakeboarden ausprobiert - aber immer wieder auf Jetboote geschielt. Ein eigenes Jetboot habe ich mir 2010 gekauft und bin mit meinen Freunden stundenlang auf dem Wasser gefahren. Durch die sozialen Medien bin ich dann auf internationale Rennserien aufmerksam geworden, war 2011 als Zuschauer bei den prestigeträchtigen ‚World Finals' in Lake Havasu/Arizona dabei. Dort habe ich Kontakte geknüpft und mich restlos mit dem Virus ‚Jetboot' infiziert."

Warum hast Du Dich für einen Start im ADAC Jetboot Cup entschieden?
"Im Grunde bin ich seit der ersten Stunde des ADAC Jetboot Cup mit dabei. Als es 2013 zur Zusammenarbeit zwischen dem DJSV (Deutschen Jetsport-Verein) und dem ADAC kam, war ich als Gaststarter beim ersten Rennen dabei. Die Zuschauer waren total begeistert und ich wurde angesprochen, ob ich mich nicht engagieren wollte. Meine Entscheidung stand sofort fest: Ich starte auf jeden Fall im ADAC Jetboot Cup! Bereits die erste Saison war absolut gut organisiert, die mediale Aufmerksamkeit enorm. Als großer Verband hat der ADAC ausgezeichnete Möglichkeiten, solche Rennen gut umzusetzen. Die Verantwortlichen haben in der Tat eine richtig gute Rennserie auf einem hohen Niveau auf die Beine gestellt."

Was sind Deine Erwartungen für 2016?
"Ich bin 2016 mit einem neuen Team unterwegs, dem Jet Racing Germany. Der Teamgeist wird bei uns groß geschrieben, jeder hilft jedem. Mein Teamkollege Nico Russ und ich werden uns gegenseitig unter die Arme greifen, um möglichst viele Erfolge zu feiern. Doch auch wenn der Teamgeist bei uns eine große Rolle spielt, gehören Nico und Patrick Hoffmann zu meinen schärfsten Konkurrenten. Nico ist schließlich deutscher Meister 2015 im Runabout Open, Patrick im Runabout Stock... Mein ganz persönliches Ziel für die kommende Saison: Ich möchte als Doppelstarter in den beiden Klassen Runabout Open und Runabout Stock so erfolgreich wie möglich abschneiden. Oberstes Ziel aber ist der deutsche Meistertitel in beiden Klassen. Dafür werde ich hart arbeiten."