Vorjahressieger Burak Erverdi hofft auf Titelgewinn im Runabout Open Foto: ADAC Jetboot Cup
Vorjahressieger Burak Erverdi hofft auf Titelgewinn im Runabout Open Foto: ADAC Jetboot Cup

ADAC Motorboot-Serien vor spannendem Finale

Fünf-Bojen-Kurs auf dem Badesee in Düren-Gürzenich

Wenn es am 23. und 24. September für die Piloten auf die Zielgerade geht, ist noch völlig offen, wer am Ende der Saison den begehrten Meistertitel gewinnt.

Spannender könnte es vor dem großen Saisonfinale der ADAC Motor- und Jetboot-Serien nicht sein. Wenn es am 23. und 24. September auf dem anspruchsvollen Fünf-Bojen-Kurs auf dem Badesee in Düren-Gürzenich (Kreis Düren) für die Piloten auf die Zielgerade geht, ist noch völlig offen, wer am Ende der Saison den begehrten Meistertitel gewinnt. Während auf dem Wasser die neuen Champions gesucht werden, bieten die Veranstalter ein umfangreiches Rahmenprogramm für die Zuschauer und Rennsport-Fans.

Patrick Hoffmann mit Chance auf dritten Titel in Folge im Runabout Stock

Bei den Highspeed-Junkies im ADAC Jetboot Cup ist der Kampf um den Gesamtsieg in den Rennserien Ski Stock, Runabout Stock, Rounabout Open sowie der Einsteigerklasse Spark ebenfalls noch offen. So will Titelverteidiger Patrick Hoffmann (Saarbrücken) unbedingt seinen dritten Titel in Folge im Runabout Stock feiern, doch nach technischen Problemen in Rendsburg liegt er nur noch vier Punkte vor seinem zweitplatzierten Neffen Eric Mühlhausen (Saarbrücken).

In der Klasse Spark sind packende Duelle zwischen den beiden Spitzenreitern Mel Kowalczyk (Isernhagen) und Doppelstarter Philip Salobir (Viernheim) vorprogrammiert, die 15 Punkte in der Gesamtwertung trennen. Beide lieferten sich bereits in Rendsburg in allen drei Wertungsläufen spannende Fights und werden - mit dem Titelgewinn vor Augen - auf dem Badesee in Düren noch einmal Vollgas geben. Auch im Ski Stock gehört der 16 Jahre alte Philip Salobir zu den Anwärtern auf den Gesamtsieg. Vor dem finalen Showdown beträgt sein Polster auf den zweitplatzierten Olaf Stern (Helvesiek) immerhin 48 Punkte. In der "Königsklasse" Runabout Open, bei der die Piloten mit ihren bis zu 500 PS starken Booten antreten, scheint alles auf einen Sieg von Burak Erverdi (Hamburg) hinauszulaufen. Mit einer maximalen Ausbeute von 150 Punkten und einem Polster von 42 Zählern auf den zweitplatzierten Steffen Ringer (Viernheim) kann der Vize-Champion des vergangenen Jahres dem Finale in Düren gelassen entgegensehen.

Buntes Rahmenprogramm erwartet Fans und Zuschauer in Düren

Der ADAC Nordrhein e.V. als Veranstalter bietet in Düren ein umfangreiches Rahmenprogramm nicht nur für Highspeed-Fans und Zuschauer sondern für die ganze Familie. So gibt es eine ADAC Gaming Area mit Surf-Simulator, eine Hüpfburg und Torwandarea sowie Gewinnspiele, bei denen unter anderem Demo-Fahrten auf dem Rennparcours ausgelobt sind. Der Preis für ein Event Ticket für Samstag und Sonntag kostet 7 Euro (ab 12 Jahren), ein Tagesticket ist für 4 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

Die ersten Trainingsläufe der Rennserien stehen am Samstag (23. September) ab 09.30 Uhr an. Die ersten Sprintrennen im ADAC Motorboot Cup und ADAC Motorboot Masters werden ab 13.00 Uhr ausgetragen, gefolgt vom ersten Lauf im ADAC Jetboot Cup ab 15.40 Uhr. Am Sonntag geht es ab 10.40 Uhr mit dem zweiten Durchgang im ADAC Jetboot Cup weiter, die ersten Entscheidungen im ADAC Motorboot Cup und ADAC Motorboot Masters fallen ab 13.00 Uhr. Die Siegerehrungen und Pokalübergabe für die Champions der ADAC Motorboot und Jetboot-Serien finden gegen 17.00 Uhr statt.