Michael Waldherr startet für Lechner Racing Foto: Lechner Racing
Michael Waldherr startet für Lechner Racing Foto: Lechner Racing

Michael Waldherr im Cockpit von Lechner Racing

ADAC Formel 4 als perfektes Sprungbrett: 19-jähriger Bayer peilt 2016 Top-5-Platzierung an

Der "Neue" bei Lechner Racing ist schon ein "alter Hase". Nach seinem Formel 4 Debüt 2015 beim Team Motopark, startet Michael Waldherr 2016 für Lechner Racing.

Der neue Pilot im Cockpit von Lechner Racing ist schon ein "alter Hase" in Sachen Formel 4. In der Premierensaison 2015 saß Michael Waldherr für das Team Motopark hinterm Steuer, belegte Rang elf im Gesamtklassement, fuhr insgesamt 12 Top-Ten-Platzierungen ein und schrammte beim Rennen am Red Bull Ring in Spielberg zweimal als Vierter nur knapp an seinem ersten Siegerpodest vorbei.

Die ADAC Formel 4-Saison 2016, die in knapp vier Wochen ihren Auftakt in Oschersleben (15. bis 17. April) feiert, bestreitet der 19-Jährige aus der Nähe von Passau im Formel 4-Boliden des österreichischen Teams Lechner Racing, deren "Lechner Racing School" zu den erfolgreichsten Talentschmieden im Motorsport zählt und spätere Formel-1-Piloten wie Stefan Bellof oder Le-Mans-Sieger Alexander Wurz hervorgebracht hat.

In Zusammenarbeit mit seinem neuen Team will der ehemalige Kartpilot seine Erfahrungen aus der Debütsaison ausbauen: "Der Name Lechner ist mir natürlich ein Begriff, die Erfolge des Teams in unzähligen Serien sprechen für sich", sagt Michael Waldherr, der nach dem Umstieg vom Kart in den Formelsport zunächst eine Saison in Fernost verbrachte und sich mit dem Vizemeister-Titel im AsiaCup und dem Gesamtsieg in der AsiaCup Super 6-Wertung für den Einstieg in die ADAC Formel 4 empfahl. "Ich bin zuversichtlich, dass ich meine Erfahrungen gezielt einbringen und gemeinsam mit dem Team den nächsten Schritt auf der Karriereleiter schaffen kann."

Für Teamchef Robert Lechner, der die ADAC Formel 4 2015 als "attraktivste Formel-Serie für Nachwuchsfahrer" bezeichnete, ist Michael Waldherr kein Unbekannter: "Bereits vor zwei Jahren gab es konkrete Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit. Umso mehr freut es mich, dass es nun geklappt hat."

Und auch der technische Leiter Walter Lechner blickt der Zusammenarbeit optimistisch entgegen: "Die ADAC Formel 4 ist professioneller Motorsport auf höchster Ebene. Michael hat im Vorjahr gezeigt, dass er den notwendigen Speed hat, um diese Saison ganz vorne mitzufahren."

Anfang April stehen für Team und Fahrer die ersten Testfahren in der Motorsport Arena Oschersleben an - dann bietet sich für Michael Waldherr im Formel 4 Auto von Lechner Racing die erste Gelegenheit zum Kräftevergleich mit der Konkurrenz...

Saison 2019