Pole Position, schnellste Rennrunde, Sieg: Jack Keithley dominiert in Zandvoort Foto: ADAC eSports
Pole Position, schnellste Rennrunde, Sieg: Jack Keithley dominiert in Zandvoort Foto: ADAC eSports

Sieg: Keithley bekräftigt Meisterschaftsambitionen

Williams Esports-Pilot Jack Keithley in Zandvoort mit drittem Sieg und Tabellenführung

Williams Esports-Pilot Jack Keithley geht als klarer Titelfavorit in das Finale der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+.

Im sechsten Rennen der Meisterschaft auf dem Kurs von Zandvoort errang der Brite im Mercedes-AMG GT3 seinen dritten Saisonsieg. Damit bekräftigt der eSports-Pilot des Formel-1-Teams Williams vor dem finalen Doppellauf am kommenden Samstag auf der Strecke der Motorsport Arena Oschersleben seine Favoritenrolle im Kampf um den Titel in der mit 80.000 Euro dotierten eSports-Serie des ADAC.

Die Pole Position, den Faber-Exposize Fastest Lap Award für die schnellste Rennrunde und schlussendlich den Rennsieg: Jack Keithley dominierte das Zandvoort-Gastspiel der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+. Doch was im Klassement nach einem souveränen Erfolg aussieht, war der spektakuläre Auftakt eines spannenden eSports-Endspurts. Der Brite Keithley war in seiner Pole-Runde nur 36 Tausendstel schneller als der Spanier Néstor García in Diensten von Red Bull Racing Esports. Diese Konstellation festigte sich im Rennverlauf, Keithley und García lieferten sich packende Duelle. Der Williams Esports-Pilot bot sein ganzes Können am Sim-Lenkrad auf, um den Spanier García hinter sich zu halten: "Das Rennen und insbesondere die Schlussphase waren unglaublich. Unser Setup hat super funktioniert und ich konnte auf dem Kurs von Zandvoort auf Anhieb schnell sein. Die Strecke in Oschersleben dürfte allen Fahrzeugen im Feld recht gut liegen, also bleibt es nur, noch einmal das Beste zu geben. Gerade bin ich sehr froh, in der Position zu sein, die ich nach diesem Rennen nun innehabe", resümierte der Dreifach-Sieger kurz nach Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge glücklich.

Dem Führungsduo an der Spitze schlossen sich über die Distanz der Slowake Kevin Siggy, der für das Team Redline von Platz drei gestartet war, und der von Startposition vier ins Rennen gegangene Vorjahreschampion Moritz Löhner (Mahle Racing Team) an. Beide lauerten auf ihre Chance nach vorne. Dank einer exzellenten Fahrt von Keithley und García blieben ihnen jedoch auch im Endergebnis lediglich die Ränge drei und vier und somit solide Meisterschaftspunkte. Der ehemalige ADAC GT Masters-Pilot Marc Gassner, der inzwischen für Williams Esports virtuell antritt, kam nach einer gelungenen Fahrt auf Rang fünf ins Ziel.

Nach seinem Sieg in Zandvoort blickt Jack Keithley mit insgesamt 99 Punkten nun auch in der Gesamtwertung auf ein Polster von elf Punkten Vorsprung auf seine Verfolger. Punktgleich hinter ihm liegen Moritz Löhner und Néstor García mit jeweils 88 Punkten, der konstant gutplatzierte Nikodem Wisniewski musste zurückstecken und belegt mit gesamt 79 Zählern aktuell den vierten Rang. Corvette-Pilot Tim Jarschel komplettiert für Euronics Gaming die Top 5 mit gesamt 78 Punkten nach sechs von acht Saisonläufen der eSports-Meisterschaft des ADAC.

Am kommenden Samstag, den 7. November gehen die Elite-Simracer der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ in das große Finale der diesjährigen Saison. Auf dem Kurs der Motorsport Arena Oschersleben werden nochmals zwei Läufe ausgetragen, ehe der Titel des ADAC eSports-Champion 2020 vergeben wird.

Alles Wissenswerte zu den eSports-Aktivitäten des ADAC finden Interessierte und Simracing-Fans unter adac.de/esports.

Saison 2020