Der Speedwaynachwuchs stand im Fokus
© ADAC Der Speedwaynachwuchs stand im Fokus Foto: ADAC

Speedwaynachwuchs weilte in der Bergringstadt

Sieger kamen aus Bayern, Berlin/Brandenburg und Niedersachsen

Speedwaynachwuchs weilte in der Bergringstadt

Der 11. Oktober stand ganz im Zeichen des deutschen Speedwaynachwuchs.

29 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre standen in der Teterower Bergring-Arena am Startplatz, kämpften bei guten Bahnverhältnissen und schönem Herbstwetter um jeden Punkt beim Bahnsport Bundesendlauf des ADAC 2014. Die ADAC-Sportabteilungen Südbayern, Weser-Ems, Berlin/Brandenburg, Ostwestfalen-Lippe sowie "Hansa" Hamburg schickten ihre schnellsten Stahlschuhpiloten in die Bergringstadt, um die Besten zu ermitteln.

In der Juniorenklasse A bis 50ccm siegte trotz eines Sturzes im letzten Punktlauf der Berlin/Brandenburger Paul Graß vor Luca Kastner aus Südbayern. Platz 3 ging an Eric Graß, dem Zwillingsbruder.

Mit etwas mehr "Power unter dem Hintern" konnte der Südbayer Tim Wunderer nach einem Stechen um Platz 1 in der 125er Klasse den Sieg einfahren. Mit dem Silberkranz wurde Jonas Wilke (Südbayern) vor Finn Loheider (Weser/Ems) belohnt. Fabian Wachs und Lukas Fienhage (beide Weser/Ems) belegten die Plätze 1 und 2 vor Celine Liebmann aus Südbayern in der Viertelliter-Klasse. Unter dem Beifall der 300 Zuschauer überfuhr "die junge Dame" im Stechen um Platz 3 als erste die Ziellinie und konnte sich im Anschluss den Bronzekranz umhängen.

In der Königsklasse bei den 500ern zeigte wieder einmal der Bayer Michael Härtel, dass er zu den hoffnungsvollsten Nachwuchsfahrern Deutschlands gehört. Mit seiner bravourösen Fahrweise begeisterte er die Fans und siegte mit Maximum vor Jan-Lukas Dittner (Hansa Hamburg) und Philipp Schmuttermayer (Südbayern).

Veranstalter des 2. Bundesendlaufes war der ADAC-Regionalclub "Hansa" Hamburg, welcher den MC "Bergring" Teterow e.V. mit der Durchführung beauftragte. Nach Veranstaltungsschluss gab es Lob "von allen Seiten" für die Organisation und Durchführung des Events. "Die Bahn befand sich in einem hervorragenden Zustand", so die Meinung vieler Fahrer. Aber auch Funktionäre der teilnehmenden ADAC-Regionalclubs bedankten sich beim Teterower Motorsportclub für die Gastfreundlichkeit und werden dieses Rennen zum Saisonabschluss in guter Erinnerung behalten.