Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählt der Sonderlauf um den ADAC-Silberhelm Foto: ADAC Bahnsport
Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählt der Sonderlauf um den ADAC-Silberhelm Foto: ADAC Bahnsport

75. int. ADAC-Westfalenring Grasbahnrennen

ADAC-Silberhelm und 1000er Gespanne

Alljährlich am Himmelfahrtstag gehört das "Westfalenring-Stadion" in Lüdinghausen den Motorsportfans aus nah und fern.

Zur 75. Jubiläumsveranstaltung verspricht der Auto- u. Motorsportclub Lüdinghausen seinen Besuchern wieder ein Motorradrennen der Extraklasse mit "Action-Garantie" auf dem schnellen 1000 Meter Rennbahnoval mit Grasunterlage.

Am 29. Mai ist es endlich wieder soweit, Vatertag in Lüdinghausen. Lange Geraden und spitze Kurven machen den "Westfalenring" so einzigartig bei Fahrern und Fans. Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählt zum einen der Sonderlauf um den "ADAC-Silberhelm" sowie die Showrunden der britischen "1000er Gespanne" die vor Jahren bereits für Gänsehaut sorgen konnten.

In der int. Soloklasse kommt mit Vorjahressieger Martin Smolinski, der absolute Toppilot, wieder nach Lüdinghausen. Sensationell konnte der Speedwayprofi aus Bayern bei seinem ersten Auftritt in der Speedway-WM, beim Grand Prix von Neuseeland, den Tagessieg erkämpfen. Das schaffte noch kein deutscher Fahrer vor ihm. "Ich freu mich schon riesig auf meine Fans im Westfalenring-Stadion", so "Smoli" während der Vertragsverhandlungen mit AMSC-Rennleiter Matze Stucke.

Mit Enrico Janoschka und den beiden Niederländern Theo Pijper und Jeffrey Woortman sind echte Westfalenring Kenner ebenso am Start, wie der Lüdinghauser Christian "Hülse" Hülshorst, der endlich bei seinem Heimrennen den Sprung aufs Siegerpodest schaffen will. Der ADAC-Silberhelm als begehrte Trophäe, der nur einmal im Jahr ausgefahren wird, lockt auch die Grasbahnspezialisten M. Godden (GB), J. Nyström (S), R. McDonald (AUS), M. Dachs, B. Dinklage, M. Knappe, B. Hegener (alle D) am Vatertag nach Lüdinghausen. Wem der ADAC-Silberhelm am besten passt entscheidet sich in einem Sonderlauf der 6 punktbesten Fahrer über 4 Runden als Höhepunkt des Renntages.

Neben den internationalen Stahlschuhdriftern gibt es natürlich auch Rennläufe für die nationalen Stars von Morgen in der Klasse B-Solo bis 500ccm zu bestaunen. Angeführt wird dieses Fahrerfeld von vom Drittplatzierten aus dem Vorjahr, Jens Benneker, aus der Jugend des AMSC-Lüdinghausen.

Ein stark besetztes Fahrerfeld bei den Dreiradartisten ist häufig das "Salz in der Suppe", so auch am Renntag auf dem Westfalenring. Der Seriensieger und mehrmalige Europameister William Matthijssen mit Schwester Nathalie Stellingwerf im Pantoffel wird herausgefordert vom amtierenden Dt. Meister Markus Venus/Markus Heiß, sowie vom AMSC-Clubgespann Oliver Wehrle/ Peter Lehmann. Weitere Teams: M. Detz (NL), Grenier (F), Holstein (NL), Noordmann (NL), Jasper (D), und als Reservegespann stehen bereit, Maik Teutenberg/Benjamin Klaus ebenfalls vom AMSC.

Ihr Können auf zwei Rädern werden, wie in den letzten Jahren vom Lüdinghauser Publikum begeistert aufgenommen, die Fahrer der lokalen "Offenen Enduroklasse" zeigen, wenn sie mit 14 Motorrädern gleichzeitig auf ihre drei Rennrunden vom Startmarschall losgelassen werden.

Eine Attraktion der besonderen Art kommt aus England zurück an den Westfalenring, mit dem "Supersound" von vier britischen 1000er Sidecarteams. Clubvorsitzender Albert Raesfeld nutzte seine guten Kontakte in der Motorsportszene um diese "Vierzylinder Bolliden" für rasante Showrunden zum 75. Jubiläumsrennen zu engagieren.

Für das leibliche Wohl wird wie immer bestens gesorgt sein. Im großen Festzelt bei Start und Ziel gibt es eine reiche Auswahl an Kuchen, Kaffee und kalten Getränken. Außerdem sind die zahlreich vertretenen Versorgungs- und Souvenirstände rund um die Rennstrecke bequem erreichbar. Der AMSC-Lüdinghausen freut sich besonders auf seine jüngsten Gäste, für die wieder höchst interessante Attraktionen neben dem Renngeschehen kostenlos bereit stehen.

Beste Voraussetzungen also, den "Vatertag" mit der ganzen Familie im grünen Münsterland zu feiern. Für die vielen Camper ist wie immer der Vorplatz direkt am Stadion-Haupteingang reserviert. Die Motoren dröhnen bereits am Mittwoch vor dem großen Renntag, denn um 18:00 Uhr startet das 6. Zwei-Stunden-Mofarennen von Lüdinghausen mit anschließender Siegerehrung und After-Race- Party im Festzelt, präsentiert von "Radio Kiepenkerl".

Der eigentliche Renntag beginnt am Donnerstag um 9:30 Uhr mit dem Freien Training aller Klassen. Um 13:30 Uhr wir der erste von 27 spektakulären Rennläufen gestartet, bevor gegen 17:00 Uhr die Sieger und Platzierten geehrt werden.

Also Motorsportfans, auf zum Westfalenring zu "Gras, Spass und Action" für die ganze Familie. Lüdinghausen liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A1 zwischen Dortmund und Münster.