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Porsche-Duo Werner/Edelmann im Süd-Masters deutlich vorn |
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30.09.2007 - Auch bei der ADAC Rallye St. Wendeler Land (28.-29.09.2007) hießen die Sieger Toni Werner/Ralph Edelmann im Porsche 911 GT3.
Nach ihrem dritten Sieg und zwei zweiten Plätzen bei den fünf Vorläufen baute das Porsche-Duo seine Führung in den ADAC Rallye Masters der Region Süd deutlich aus. Mit 146 von 150 maximal möglichen Punkten aus den Vorläufen schufen sie sich zudem eine optimale Ausgangsposition für die beiden Endläufe in Niedersachsen und Bayern, die gemeinsam mit der Region Nord der ADAC Masters ausgetragen werden.
Den zweiten Platz auf der Zielrampe in Freisen belegten Uli Kübler/Armin Seeger vor ihren Mitsubishi-Markenkollegen Jörg Axel de Fries/Hans-Peter Loth, die allerdings die leistungsstärkere Gruppe-A-Version des Lancer pilotierten. De Fries und Kübler verschafften sich mit diesen Resultaten aussichtsreiche Positionen für die beiden Finals der Masters.
Federn lassen mussten dagegen Masters-Titelverteidiger Hermann Gassner (Mitsubishi Lancer) und Lokalmatador Lars Mysliwietz (Honda Civic TypeR), die nach technischen Defekten ohne Punkte blieben.
Anhaltender Nieselregen verwandelte die anspruchsvollen Wertungsprüfungen im St. Wendeler Land rund um Freisen in teilweise extrem rutschige Bahnen. Optimales Allradwetter und weniger geeignet für Sportgeräte mit nur einer angetriebenen Achse. "Ich bin überrascht, dass wir mit unserem Hecktriebler trotz des Regens so weit vorne fahren können,“ berichtete Toni Werner zur Halbzeit. "Die spielen hier 4 gegen 2 im Regen, das ist doch unfair“ flachste auch Ralph Edelmann, der gemeinsam mit Toni Werner im Porsche 911 GT3 in der dritten Prüfung eine Kurve verpasste. Sie konnten sich über eine nasse Wiese aber wieder auf die Strecke retten.
Dabei hatten sie mehr Glück als Lars Mysliwietz, der an der gleichen Stelle mit einem Antriebswellenschaden ausrollte. Er blieb trotz des Ausfalls auf dem dritten Platz der Masters- Wertung.
Nachdem Werner die Auftaktprüfung am Freitag gewonnen hatte, setzte sich Gassner am Samstag früh direkt an die Spitze. Kurz vor dem Ziel der vierten Prüfung kollabierte jedoch der Turbolader am Lancer und die Service-Crew konnte ihn in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht austauschen. Nach der zweiten Nullrunde wird das Projekt Titelverteidigung für Gassner nicht gerade einfacher.
Während sich vor allem Teams mit nur einer angetriebenen Achse trockenere Strecken wünschten, war es einigen Allradlern noch nicht nass genug. "Das war eine Rallye nach unserem Geschmack, es hätte ruhig noch mehr regnen können, dann hätten wir vielleicht eine Chance gegen Toni (Werner) gehabt,“ schmunzelte der zweitplatzierte Uli Kübler.
Das Sekundenduell um den dritten Podestplatz entschied Mitsubishi-Pilot Jörg de Fries im A-Lancer gegen Armin Sommer im Gruppe-N-Subaru Impreza für sich. Hinter Eric Carlsson im Audi TT machte sich der Saarländer Uwe Gropp im Peugeot 306 Maxi mit dem sechsten Gesamtrang selbst das schönste Geschenk zu seinem 40. Geburtstag.
Turbulent ging es auch bei der Diesel-Fraktion zu. Der 19-jährige Saarland-Youngster Patrick Anglade lag im Opel Astra wie erwartet an der Spitze, als ihn ein Reifenschaden zur Halbzeit hoffnungslos zurück warf. Routinier Wolfgang Ehlhardt verteidigte anschließend im Opel Astra die Sekundenführung vor Konstantin Keil (/VW Golf), dem amtierenden Champion im ADAC Rallye Junior Cup, bis ins Ziel.
Toni Werner (, Porsche 911 GT3, Division 2), 1. Platz "Es war nicht einfach, bei diesen Witterungsverhältnissen überhaupt auf der Strecke zu bleiben und dabei auch noch schnell unterwegs zu sein. Wir haben für die Finalläufe zwar eine gute Ausgangsposition, dürfen uns aber auch keinen Ausfall leisten.“
Jörg Axel de Fries (Mitsubishi Lancer, Division 1), 3. Platz "Es hat unheimlichen Spaß gemacht, mit Armin (Sommer) so eng um den dritten Platz zu kämpfen.“
Armin Sommer (Subaru Impreza STI, Division 4), 4. Platz "Auf den Powerstrecken hatten wir gegen Jörg (de Fries) keine Chance. Aber hinter einem Gruppe-A-Lancer Vierter zu werden und bei diesen extremen Verhältnissen zwei Gesamtbestzeiten zu fahren ist super.“
Wolfgang Günther (Mitsubishi Lancer, Division 4), 8. Platz "Für uns war alles dabei: von einem Ausrutscher bis hin zu zwei Minuten Zeitverlust durch einen Reifenschaden. Das versöhnliche Ende war dann meine erste Gesamtbestzeit auf der letzten Prüfung.“
Wolfgang Ehlhardt (Opel Astra GTC Diesel, Division 7), 9. Platz "Ich bin begeistert: Der letzte Klassensieg gelang mir 1976 bei der Saarland-Rallye. Nach einer längeren Rallye-Pause bin ich inzwischen 56 Jahre alt und fast genau 32 Jahre später stehe ich jetzt wieder ganz oben auf dem Podest.“
Konstantin Keil (VW Golf Diesel, Division 7), 10. Platz "Obwohl der Klassensieg möglich gewesen wäre, sind wir im Gegensatz zu unseren Konkurrenten mit den Reifen aus dem HJS Diesel Masters gefahren. So konnten wir viel Erfahrung für den nächsten Masters-Lauf in Osterode sammeln.“
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