ADAC MX Masters·13.4.2024

Das ADAC MX Masters und seine Strecken

Wenn unsere Fahrer Künstler sind und ihre Motorräder der Pinsel, dann sind die vielen Rennstrecken, auf denen das ADAC MX Masters stattfindet, die Leinwände, auf denen Großartiges entsteht. Wenn man auf 19 absolvierte Saisons ADAC MX Masters zurückblickt, ist es beeindruckend, was die veranstaltenden Vereine und ihre vielen Helfer auf die Beine gestellt haben. Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz!

Das allererste ADAC MX Masters Rennen ging am 9. und 10. April 2005 in Tensfeld über die Bühne. Bei der Premiere der neugeborenen Rennserie sicherte sich Ken De Dycker mit einem Doppelsieg die Tageswertung vor Max Nagl und Aigar Leok. Mit dem Auftaktrennen wurden bis Ende 2023 insgesamt 139 Veranstaltungen auf 23 verschiedenen Strecken in inzwischen vier Rennklassen ausgetragen. Dabei haben 17 Auslandsrennen auf fünf Strecken in Österreich, den Niederlanden und in Dänemark stattgefunden. Von Sandboden über Mischboden bis hin zu knüppelhartem Sandboden, von Staub bis Schlamm waren alle erdenklichen Bedingungen dabei, die Fahrer, Teams, Veranstalter und Helfer herausgefordert haben.

In 13 Jahren wurden acht Veranstaltungen in der Saison ausgetragen, vier Mal wurden sieben Rennen im Jahr auf die Beine gestellt, selbst in den zwei Corona-Jahren wurden in der „Short Season“ 2020 immerhin zwei Rennen realisiert und 2021 kam man schon wieder auf fünf Veranstaltungen. Immer ging es um das Prädikat „Internationale Deutsche Motocross Meisterschaft“, abgesehen von 2020, in dem die zwei Veranstaltungen laut Reglement nicht für die Vergabe des Prädikats ausreichten.

Die Dienstältesten

Die dienstälteste Strecke im Rahmen des ADAC MX Masters ist Tensfeld. Dort hat nicht nur der Auftakt der Serie stattgefunden, sondern seitdem in jedem Jahr, bis auf eine Ausnahme im Jahr 2008. Der Grund für das Aussetzen? Damals galt noch die Devise, dass ein Veranstalter nach zwei bis drei Veranstaltungen pausieren muss, um auch anderen Veranstaltern die Möglichkeit für die Durchführung eines Rennens zu geben, sozusagen eine „Zwangspause“ für den ADAC Schleswig-Holstein und MCE Tensfeld, die vor der Saison 2024 auf 18 Veranstaltungen kommen. In Tensfeld wurden zudem mehrere Jubiläen gefeiert, wie das 100. Rennen des ADAC MX Masters in 2017 und der 250. Wertungslauf in 2021. Der MSC Fürstlich Drehna nimmt Rang zwei der „ewigen Bestenliste“ in Bezug auf die durchgeführten Veranstaltungen ein. Auf der Sandstrecke in Brandenburg startete die Saison 2006 und seitdem fand bis auf drei Ausnahmen der Saisonauftakt dort statt. 2020 musste man aufgrund der Corona-Pandemie das Rennen komplett ausfallen lassen, 2021 musste wegen der Covid-Auswirkungen der Termin in den Herbst verschoben werden und 2022 führte man erstmals das Saisonfinale durch, bevor man 2023 mit der 17. Veranstaltung wieder zum traditionellen Auftakttermin rückte. Mit 16 Veranstaltungen rangiert die KfV Kalteneck, so der Verein, der hinter dem Rennen in Holzgerlingen steckt, auf dem dritten Platz. Holzgerlingen ist mit Tensfeld der einzige Veranstalter, der bereits in der ersten Saison dabei war und bis heute regelmäßig Rennen zum ADAC MX Masters ausgerichtet hat. Neben den zwei Corona-Jahren gab es nur 2015 keine Veranstaltung zur Serie. Auf sechs Strecken hat nur eine Veranstaltung des ADAC MX Masters stattgefunden. Schefflenz und Wächstersbach-Aufenau waren nur in der Premieren-Saison mit von der Partie. Die Gastrennen in Emmen/Niederlande 2012, Lichtenvoorde/Niederlande 2015 und Randers/Dänemark 2023 haben ebenfalls nur einmal stattgefunden. In Grevenbroich fand 2020 der Auftakt der „Short Season“ statt.

Grenzenlos: die Auslandsstopps

Bereits 17 Rennen des ADAC MX Masters haben auf fünf Strecken im benachbarten Ausland stattgefunden. Als internationale Serie wollte man auch immer wieder Mal über die Grenzen blicken und bis heute bewerben sich auch ausländische Vereine um die Durchführung einer Veranstaltung. Auch wenn der Reiseaufwand für viele Beteiligte etwas höher ist – man versucht die Rennen in Grenznähe auszurichten – so schwingt auch immer ein besonderes Flair mit. Bei den Gastrennen im Ausland werden die Karten oft neu gemischt, da viele Fahrer nicht regelmäßig oder seit Jahren auf den Strecken trainieren oder Rennen fahren. Dazu stoßen schnelle „Local heroes“ in den verschiedenen Klassen hinzu, die besonders motiviert sind, sich vor heimischem Publikum von ihrer schnellsten Seite zu zeigen. Bereits im zweiten Jahr der Serie wurden Gastrennen durchgeführt. 2006 ging es mit Ried im Innkreis und Möggers gleich zweimal nach Österreich. Danach wurde nur noch ein Auslandrennen pro Saison veranstaltet. Ried hat gleich acht Mal ein ADAC MX Masters-Rennen auf die Beine gestellt, in Möggers wurde sechs Mal gefahren, das letzte Mal 2022. Die niederländischen Gaststarts in Emmen und Lichtenvoorde sowie im dänischen Randers fanden nur einmal Platz im Kalender.

Mudder

Wenn ein Motocrosser das Wort „Mudder“ liest, läuft ihm meist die Gänsehaut über den Körper, denn das steht im MX-Jargon nicht für „Mutter“ im Dialekt ausgesprochen, sondern für ein Schlammrennen. Und diese schreiben ihre eigenen Gesetze. Mensch und Material müssen in den nassen und tiefen Bedingungen bis an ihre Grenzen gehen. Motoren überhitzen, Kühlwasser kocht über, Kupplungen brennen durch, Bremsbeläge werden bis aufs Metall der Trägerplatte abgenutzt und tiefe Spurrillen, extrem rutschige Bedingungen und tiefe Schlammlöcher würfeln die Ergebnisse durcheinander. Dazu kämpfen die Fahrer mit der Sicht, da die Schutzbrillen oft nach nur wenigen Rennminuten unbrauchbar werden, der Grip am Lenker ist nach einem Sturz durch den Schlamm an den Handschuhen und Griffen weg und die Willensstärke bei manchem bereits im Vorstart gebrochen.

Im Laufe der Jahre hat auch das ADAC MX Masters einige inzwischen legendäre Schlammrennen erlebt. Oft steht die sportliche Leitung vor der kniffligen Frage, ob das Rennen noch regulär durchgeführt und gewertet werden kann. Zum Teil werden die Renndistanzen verkürzt und Läufe, zumindest in einem Teil der Klassen, abgesagt. Die Streckencrew und Helfer der Vereine geben bei einem Mudder alles, um die widrigen Bedingungen bestmöglich in den Griff zu bekommen, sowie die Mechaniker ans Limit gehen, um die Maschinen zwischen den Trainings und Rennläufen möglichst gut wieder vom Schlamm zu befreien und für die nächste Fahrsitzung vorzubereiten. Schlammrennen, eigentlich braucht sie niemand, aber wenn es mal eines gibt, dann bleibt es eine Erinnerung für alle Zeiten…

Sideevents

Die Rennen in den ADAC MX Masters-Klassen bilden selbstverständlich die Hauptattraktion des Rennwochenendes. Doch immer wieder wird die Rennaction noch mit weiteren Sideevents garniert. Oft geht es bei den Side-Events sportlich her. Legendär ist der Motorrad-Weitsprung-Wettbewerb in Ried, bei dem am Samstagabend die besten Rennfahrer über 50 Meter weit gesprungen sind, um ein zusätzliches Preisgeld abzuholen. Feucht-Fröhlich ging es bei diversen „Slip and Slide“ zu, bei denen geplant oder auch aufgrund eines Regenschauers spontan über Kunststoffplanen mit vollem Körpereinsatz um die Wette gerutscht wurde. Auf zwei Rädern wurde bei Pitbike- oder (E-)Mountainbike-Rennen um die Wette gefahren. Darüber hinaus gab es Fußballspiele und vieles mehr, ein Spaß für alle Anwesenden war es jedes Mal.

Let me entertain you

Auch für die Zuschauer wird neben den Rennen für zusätzliche Unterhaltung gesorgt. Neben Autogramstunden, die bei jeder Veranstaltung mit den Spitzenfahrern stattfinden, gibt es viele kleinere und größere Attraktionen der Veranstalter, Teams und Partner. Bei einigen Veranstaltern ist das Festzelt mit Livemusik und DJs oft ein genauso großes Highlight für die Besucher, wie die Rennen, und eine wichtige Einnahmequelle für die Vereine, um die Veranstaltung zu finanzieren und durchzuführen. In Gaildorf wird zum Beispiel bereits am Donnerstagnachmittag das riesige Zelt für einen Seniorennachmittag genutzt und ab Freitag gibt es jeden Abend bis zur großen Afterrace-Party am Sonntag ein Fest vom Feinsten. Auch in Holzgerlingen und Aichwald gehört das Festzelt fest zur Veranstaltung dazu. Spektakulär waren die Freestyle Motocross und Freestyle-Trial Shows mit Fahrern wie Busty Wolter, Kai Haase, Fabian Bauersachs und Adrian Guggemos oder Stunt-Shows mit dem unvergessenen Chris Pfeiffer. Für Aufsehen im Fahrerlager hat auch immer das Bodypainting des Kosak-Teams oder des MSC „Eiserne Hand“ Aichwald gesorgt. Immer wieder waren auch Promis, die man sonst nur vom TV-Gerät kannte, als Gäste anwesend, um Rennluft zu schnuppern. Den Fans und Zuschauern wird oft noch mehr als nur der Rennsport geboten, wenn sie live an die Strecke kommen.

Stimmen der Veranstalter

Was ist deine beste Erinnerung an eure Rennen im Zusammenhang mit dem ADAC MX Masters?

Jörg Steinhausen/Bielstein: „In den Jahren habe ich viele schöne Erinnerungen gesammelt und tolle Menschen kennenlernen dürfen. Wenn ich mich für etwas entscheiden muss, dann sind meine schönsten Erinnerungen als ich 2015 zur ersten Quali der ADAC MX Masters-Klasse mit Gänsehaut im „Bällebad“ – das ist der Zuschauerraum zwischen Bierquelle und Tunnel-Table - stand. Der Speed war so unglaublich! Und das zweite wäre dann der Sonntagabend 2015, als es das erste Mal geschafft war und wir im Kernteam anstoßen konnten. Vom Racing an sich sehe ich während der Veranstaltung leider kaum etwas. Aber wie Max Nagl nach verpatztem Start auf einer Strecke, auf der man angeblich schlecht überholen kann, durchs komplette Feld gepflügt ist, war genauso großes Kino wie Dennis Ullrich 2019, der eine ganze Weile an den Hinterrädern von Herlings und Jonass geklebt hat.“

Thorsten Schulz/Tensfeld: „Im Laufe der Jahre, seit Beginn des ADAC MX Masters in Tensfeld, gibt es viele tolle Ereignisse, über die ich berichten könnte. Gleichwohl freut es mich jedes Jahr aufs Neue, wie jeder einzelne Sportwart und Helfer seinen Teil dazu beiträgt, um am Ende die Veranstaltungen erfolgreich durchzuführen. Auch ist hervorzuheben, dass bei uns noch keine Veranstaltung durch uns abgesagt werden musste und wir bei jeder Veranstaltung sportlich hochkarätige Sieger ehren konnten.“

Jens Nausch, Pressechef Holzgerlingen: „Es sind natürlich viele Dinge, die einem unvergesslich in Erinnerung bleiben. Besonders waren aber mit Sicherheit die Titelgewinne von unserem Vereinsmitglied Dennis Ullrich bei uns auf der Strecke vor heimischer Kulisse. Seine erste Meisterschaft im Duell mit Sebastien Pourcel war an Spannung kaum zu überbieten.“

Marcel Rentsch/Fürstlich Drehna: „Es gibt so viele Erinnerungen, die man als ‚das Beste‘ bezeichnen kann. Aber ich würde mal sagen 2022 das Saisonfinale auszurichten ist eine der besten Erinnerungen, weil es ein würdiges Finale war mit voller Hütte am Sonntag und einer geilen Party danach, wo die Teams und Fahrer länger geblieben sind. Die haben sogar Geld gesammelt, um den DJ und Radio Betz dazu zu bringen, nicht aufzuhören, das hat aber nicht gefruchtet… Und dass Christian Brockel als Vereinsmitglied einmal auf dem Podium stand, ist auch eine sehr schöne Erinnerung.“

Weshalb führt ihr jedes Jahr wieder dieses Rennen durch?

Jörg Steinhausen/Bielstein: „Diese Frage stellen wir uns auch regelmäßig. Die Antwort ist einfach: es ist die beste MX-Serie, auf die man hinarbeiten kann. Die Zusammenarbeit mit Teams, Serien-Orga und dem Team vom ADAC-Nordrhein läuft auf Augenhöhe und im Sinne des Sports. Das ist für Ehrenamtler eine, vielleicht die ganz entscheidende, Komponente. Für uns ist die Serie auch ein wichtiger Anker, um unsere fast 75 Jahre laufende Geschichte fortzuschreiben. Wenn wir hier einen professionellen Job machen, dann kreieren wir hier Chancen für die Zukunft.“

Thorsten Schulz/Tensfeld: „Im Bereich des ADAC Schleswig-Holstein e.V., als nördlichstem ADAC Regionalclub, haben wir im Vergleich zu anderen keine permanente Rennstrecke für den Automobil- oder Motorradstraßenrennsport. Dafür steht bei uns der Motorrad Offroad Sport im Fokus unserer Aktivitäten. Und von daher ist es nur folgerichtig, dass wir als ADAC Regionalclub auch für unsere Ortsclubs eine Vorbildfunktion übernehmen und uns mit der Durchführung des höchsten MX-Prädikats in Deutschland auch im internationalen Sport engagieren.“

Jens Nausch, Pressechef Holzgerlingen: „Die Serie sucht sportlich und in ihrer Außendarstellung ihresgleichen in Deutschland.

Marcel Rentsch/Fürstlich Drehna: „Weil wir es können! Wir tun das, weil es wirklich eine sehr geile Geschichte ist, das ADAC MX Masters ein gutes Produkt ist und mittlerweile bei uns mega viele Zuschauer zieht, wie man in den letzten zwei Jahren an dem regen Zuschauerstrom sehen konnte. Und weil wir es lieben. Wir haben jedes Jahr den Anspruch, immer besser zu werden und in der Szene zu einem der besten Veranstalter zu gehören. Das ist unser Ziel.“

Was war das Außergewöhnlichste oder Skurrilste, das im Zusammenhang mit der Veranstaltung passiert ist?

Jörg Steinhausen/Bielstein: „Das dürfte der viral gegangene Fehlversuch eines Bike-Sprungs durchs zu große Camping-Feuer gewesen sein. Snoop Dog fands wohl lustig, wie Kevin K. schmorte.“

Thorsten Schulz/Tensfeld: „Eines der außergewöhnlichsten Ereignisse war leider der Einsatz eines Rettungshubschraubers, der von der Rettungsleitstelle entsandt wurde, obgleich nur ein vergleichsweise leichter Unfall vorlag. Der Pilot des Rettungshubschraubers entschied sich für eine Landung im Bereich des Sanitätsbereichs und sorgte dafür, dass sich zahlreiche Sanitäterinnen und Sanitäter an ihren Zelten festhielten, um diese nicht Opfer der Landung werden zu lassen. Allerdings überlebte ein ebenfalls dicht dabeistehender Red Bull Wigwam das Manöver nicht und sackte wie ein Kartenhaus zusammen.“

Jens Nausch, Pressechef Holzgerlingen: „Auch hier gibt es wieder viele Erlebnisse und Erinnerungen, seien es Schlammrennen, wo man zwischen den Läufen den Schlamm versuchte von der Strecke zu schieben, oder andere widrige Wetterbedingungen wie starker Wind, wo man nicht wusste, ob die Gerüste dem standhalten, wodurch man im Dauerfeuer entsprechend Entscheidungen treffen musste. Skurril war es, als einem Schäfer die Schafe ausgebüchst waren, die dann plötzlich im Fahrerlager standen. Das wurde schnell ein Running Gag im Funkverkehr, da die Info auch schnell ihren Weg bis zur Strecke gefunden hatte.“

Marcel Rentsch/Fürstlich Drehna: „Da gibt es einige skurrile Momente. Einer ist als Jef Jansen mich angerufen hat und gesagt hat, ich solle Platz schaffen, seine Kupplung vom LKW sei kaputt gegangen und er könne nicht mehr anhalten bzw. wenn er stünde, käme er nicht mehr weiter. Der Platz müsse frei sein, wo er stehen soll, damit er dort den LKW abstellen könne und dann stehen bleiben kann, was dazu führte, dass er wirklich einen außergewöhnlichen Platz bekommen hat, direkt neben dem Festzelt. Dazu kam, dass sie ihn dann noch mit Verdacht auf Hirnhautentzündung ins Krankenhaus eingewiesen haben und es im Raum stand, dass die gesamte Veranstaltung unter Quarantäne gestellt wird. Und in einem Jahr haben wir sonntags eine Bombendrohung erhalten! Da wurde ein Krisenstab gegründet und dann haben ganz viele Zivilpolizisten inkognito das Gelände durchforstet, um zu prüfen, ob an der Drohung etwas dran sei.“

Was war der emotionalste Moment?

Jörg Steinhausen/Bielstein: „Ich bin eh immer zu angefasst nach jedem letzten Zieleinlauf. Der Druck, alles richtig zu machen, ist ja bei allen Beteiligten recht groß. Nach dem Unglück 2016 war die Erleichterung am Sonntagabend 2017 aber besonders groß. Die Unterstützung von Dieter Porsch und auch Sven Blümer hat mir damals enorm geholfen.“

Thorsten Schulz/Tensfeld: „Bei mir gibt es keinen emotionalsten Moment in der Geschichte der zahlreichen Veranstaltungen. Ich freue mich jedes Mal, wenn die Starts zu den einzelnen Rennen glücken und auch nach der ersten Kurve alle Fahrer am Rennen teilnehmen können.“

Jens Nausch, Pressechef Holzgerlingen: „Wir sind als Verein grundsätzlich emotional mit der Serie verbunden, da einige unserer Mitglieder wie Manfred Deubert und Robert Maurer bereits in den Vorgängerserien maßgeblich beteiligt waren und damit schon vieles in die richtigen Bahnen geleitet haben, woraus dann letztendlich das ADAC MX Masters entstanden ist. Insofern besteht eine tiefe Verbundenheit zur Internationalen Deutschen Motocross Meisterschaft.“

Marcel Rentsch/Fürstlich Drehna: „Das kann ich nur persönlich beantworten, da jeder im Verein vermutlich andere emotionale Momente hat. Aber als Max Spies mit seinem Zweitakter auf dem ADAC MX Youngster Cup Podium stand, war das sehr emotional für viele aus dem Verein. Was auch sehr emotional war, als nach dem Finale 2022 ganz viele Leute, die ich und wir nicht kannten, zu uns gekommen sind, uns auf die Schulter geklopft haben und gesagt haben: ‚Ihr seid die Geilsten! Was für eine geile Veranstaltung!‘ Und dass die Zuschauer die Lokalmatadoren inzwischen extrem gut anfeuern, ist auch sehr emotional.“